Im Rahmen der Fachtagung "Kooperation schafft Innovation - Neue Partnerkultur in der Wohnungswirtschaft" stellte die Deutsche Wohnen Gruppe, die zweitgrößte, börsennotierte Wohnungsgesellschaft Deutschlands, zusammen mit ihren Partnern GASAG Berliner Gaswerke AG - Gegenbauer Holding SA & Co. KG - Vattenfall Europe Sales GmbH - Urbana Energietechnik AG & Co. KG - Comline Computer + Softwarelösungen AG eine neue Partnerkultur in der Wohnungswirtschaft sowie innovative Erfolgsprojekte vor. Darüber hinaus präsentierten die Veranstalter die "Berliner Thesen zur Wohnungspolitik 2009". Mit diesen richten sich die Unternehmen an die Politik mit der Forderung, die politischen Rahmenbedingungen in der Branche zu verbessern. Durch die Umsetzung von Steuererleichterungen, die Sicherstellung der Kapitalzufuhr sowie die Vornahme von Nachbesserungen in den Bereichen Klimaschutz, Energieeffizienz sowie Mietrecht soll die politische Ebene ihren Beitrag zur Professionalisierung der Wohnungswirtschaft leisten und diese gleichberechtigt am Wettbewerb partizipieren lassen.
"Die Wohnungswirtschaft ist ein Sektor, der ein enormes Wachstumspotenzial bietet und dessen Sättigungsgrad noch lange nicht erreicht ist. Die Branche trägt erheblich zur Dynamisierung und Verbesserung der Binnennachfrage bei und leistet einen wichtigen Beitrag für Beschäftigung und Ökologie sowie zur Stabilisierung des deutschen Mittelstandes. Bedingt durch übergeordnete politische Interessen und Rahmenbedingungen kann die Wohnungswirtschaft jedoch nur eingeschränkt agieren. Gemeinsam mit unseren Partnern möchten wir auf die Erfordernisse der Branche aufmerksam machen und in einen konstruktiven Dialog mit der Politik treten", erläutert Michael Zahn, Vorstandsvorsitzender Deutsche Wohnen AG, den Hintergrund der Fachtagung. Im Rahmen der Berliner Tagung diskutierten Experten und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Verbänden wie zum Beispiel Ingeborg Esser, GdW Bundesverband Deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, Prof. Dr. Wolfgang Franz, Vorsitzender des Sachverständigenrates "Die fünf Weisen", Dr. Peter Runkel, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Hartmut Schauerte, Mittelstandbeauftragter der Bundesregierung, Dr. Michael Voigtländer, Institut der Deutschen Wirtschaft sowie Vertreter aller fünf Bundestagsfraktionen über die Bedeutung und das Potenzial der Branche.
Der Vorsitzende der "Fünf Weisen", Prof. Dr. Wolfgang Franz, gab in seinem Grundsatzreferat interessante Einblicke in die Entstehung der aktuellen Wirtschaftskrise und Ansätze zu ihrer Lösung für Deutschland als eines der größten Exportnationen der Welt.
Werner Gegenbauer, Aufsichtsratsvorsitzender der Gegenbauer Holding SA und Co. KG, einer der größten Dienstleistungspartner der Deutsche Wohnen Gruppe im Bereich Facility Management, unterstrich auf dem Podium die Bedeutung der Partnerkultur in dem aktuellen Wirtschaftsumfeld, das von einer grundlegenden Vertrauenskrise geprägt ist.
Die erste Podiumsdiskussion lotete den ordnungspolitischen Rahmen aus, in dem sich die Wohnungswirtschaft bewegt. Moderiert von dem bekannten ZDF-Moderator Theo Koll, machte neben Michael Zahn unter anderem der Vorstand der GASAG, Andreas Prohl, die Position der Energieversorger deutlich.
Helmut Ullrich, Finanzvorstand der Deutsche Wohnen AG und zuständig für die Informationstechnologie im Konzern präsentierte die Potenziale moderner IT-Lösungen für die Wohnungswirtschaft und gab damit weitere Argumente für die Bedeutung der Branche für die Innovationsfähigkeit der Immobilienindustrie.
Dr. Kathrin Wolff, Geschäftsführerin Deutsche Wohnen Management GmbH, engagierte sich im Speedpanel Energiewirtschaft in der Wohnungswirtschaft unter anderem für mietrechtliche Fragen im Zusammenhang mit energetischen Modernisierungen.
Lars Dormeyer, Geschäftsführer Deutsche Wohnen Management GmbH und Impulsgeber des Speedpanels Facility Management in der Wohnungswirtschaft erläuterte die wirtschaftlichen und Innovationspotentiale, die strategisch vorgenommene Auslagerung von Geschäftstätigkeiten an spezialisierte Dienstleister bieten.
In der abschließenden Podiumsdiskussion mit den anwesenden Vertretern der Bundestagsfraktion gingen Michael Zahn viele Aussagen der Politiker nicht weit genug, wenn es um die nachhaltige und substanzielle Weiterentwicklung des bedeutenden Wirtschaftssektors Wohnungswirtschaft geht.
Auf dem abschließenden Podium wollte Theo Koll von den Vertretern der Bundestagsfraktionen wissen, welche Initiativen in der nächsten Legistalturperiode für den Mittelstand, insbesondere aber für die Wohnungswirtschaft zu erwarten seien. Die Diskussion machte deutlich, dass - nicht zuletzt durch solche Tagungen, wie sie die Deutsche Wohnen initiiert hat - die Wohnungswirtschaft noch stärker in den politischen Raum hinieinwirken muss, um die dringend notwendigen Reformwerke im Bereich des Mietrechts, des Steuerrechts und Umweltrechts voranzutreiben. Die von der Deutsche Wohnen Gruppe mit ihren Partnern entwickelten Berliner Thesen bilden dafür eine solide Ausgangbasis. Die Abgeordneten auf dem Bild (v.l.n.r.): Heidrun Bluhm (Die Linke), Theo Koll (Moderation), Joachim Günther (FDP), Bettina Herlitzius (Bündnis 90/Die Grünen), Dirk Fischer (CDU/CSU).
Anfang August veröffentlicht die Deutsche Wohnen eine umfangreiche Text- und Bilddokumentation der Tagung. Sie wird auf dieser Website zum Download als PDF zur Verfügung stehen.
Fachtagung "Kooperation schafft Innovation - Neue Partnerkultur in der Wohnungswirtschaft"
| Termin: | 2. Juli 2009 |
| Ort: | Radialsystem V |
| Holzmarktstr. 33 | |
| 10243 Berlin | |
| Veranstalter: | Deutsche Wohnen AG |
| GASAG Berliner Gaswerke AG | |
| Gegenbauer Holding SA & Co. KG | |
| Vattenfall Europe Sales GmbH | |
| Urbana Energietechnik AG & Co. KG | |
| Comline Computer + Softwarelösungen AG |
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