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Die Deutsche Wohnen AG legt heute Konzernzwischenergebnisse zum 30.09.2005 vor. Der Geschäftsbereich Wohnungsbewirtschaftung verzeichnete der Businessplanung entsprechende Soll- bzw. Istmieterlöse von EUR 66,7 Mio. bzw. EUR 60,6 Mio. (privatisierungsbedingt - 1,6 % bzw.- 2,6 %). Dementsprechend bewegt sich auch das Rohergebnis (EUR 25,7 Mio.) um EUR 1,3 Mio. unter Vorjahresniveau.
Begründet durch den Zeitversatz zwischen Veräußerungszeitpunkt einer Wohnung und der Wohnungsübergabe nach Beendigung der Instandsetzungs- und Moderinsierungsarbeiten ist das Ergebnis des Segments Wohnungsprivatisierung erst zum Ende des laufenden Geschäftsjahres aussagekräftig. Bis zum 30.09.2005 waren 49 % aller 802 protokollierten Einheiten bilanzwirksam (+ 26 % gegenüber dem 30.09.2004). Die Vertriebsbuchgewinne gingen daher um 30 % zurück (EUR 10,8 Mio. gegenüber EUR 15,4 Mio. im Vergleichszeitraum 2004). Dabei spielten in geringerem Umfang auch portfoliobereinigende Verkaufsmaßnahmen in strukturschwächeren Regionen eine Rolle. Das Verkaufsrohergebnis verminderte sich infolge der verringerten Buchgewinne und belief sich auf EUR 6,3 Mio. (- EUR 4,6 Mio. gegenüber Vorjahr).
Aufgrund dieser operativen Effekte verringerte sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf EUR 5,4 Mio. (- 58 % gegenüber 30.09.2004).
Das HGB-Nachsteuerergebnis erhöhte sich hingegen aufgrund einer konzerninternen Umstrukturierung auf EUR 8,5 Mio. (+ 3,7 % gegenüber 30.09.2004). Wie schon im Halbjahresbericht 2005 berichtet, resultierte aus der Verschmelzung zweier Konzerngesellschaften im Februar 2005 eine Steuerrückholung von EUR 4,3 Mio. sowie ein Steuerguthaben des Konzerns. Dieses Steuerguthaben war in Verbindung mit aktivierter Grunderwerbsteuer die Ursache für das erhöhte Nachsteuerergebnis zum 30.09.2005.
Für das Gesamtjahr 2005 geht der Vorstand für den Konzern bei einem erstmalig erstellten IFRS-Konzernabschluss ceteris paribus von einem gegenüber 2004 deutlich verminderten IFRS-Nachsteuerergebnis aus, da nach den IFRS gegenüber dem HGB die Grunderwerbsteuer nicht aktiviert, sondern im Aufwand gebucht wird.
Operativ ist - vorbehaltlich zusätzlicher Erträge aus der Veräußerung der nicht zum Kerngeschäft gehörenden Entwicklungsliegenschaften - mit einem Ergebnis knapp unter Vorjahresniveau zu rechnen.
Der vollständige Zwischenbericht steht auf http://www.deutsche-wohnen.de zum Download zur Verfügung.
Frankfurt am Main, 08. November 2005
Der Vorstand