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Eschborn, 08. November 2004
Die Deutsche Wohnen AG legt heute ihre Zwischenergebnisse zum 30. September 2004 vor. Auf Konzernebene sind das operative Ergebnis (EUR 12,8 Millionen, + 31 %) sowie das Ergebnis nach Steuern (EUR 8,2 Millionen, + 140 %) gegenüber den Vorjahreswerten deutlich verbessert. Hieraus resultierten ein leicht erhöhter EBIT (32,3 Millionen, + 5 %) und EBITDA (EUR 43,8 Millionen, +3 %).
Die Mieterlössituation zeigte weiter stabil: Die erzielten Soll-Mieten von EUR 68,3 Millionen ( EUR 4,91 pro m² und Monat) lagen nur aufgrund der Wohnungsprivatisierung unter denen des Vorjahres. Der marktbedingte Leerstand bewegte sich mit 2,5 % weiter auf niedrigem Niveau.
Bis zum 30. September 2004 stand ein Instandhaltungsniveau von EUR 6,92 pro m² (gesamt: EUR 10,4 Millionen) zu Buche. Der im Hinblick auf die längerfristige Privatisierungs- und Bestandsstrategie optimierte Instandhaltungsaufwand (- 30 % gegen-über 2003) war Hauptgrund für das mit EUR 27 Millionen um 22 % erhöhte Rohergebnis des Unternehmensbereichs Property Management.
Im Segment Wohnungsprivatisierung gingen bei einem Rohergebnis von EUR 10,9 Millionen bis zum Ende des dritten Quartals 508 Verkäufe in den Konzernzwischenabschluss ein (Vorjahr: 444, + 14 %); weitere 128 Einheiten wurden notariell protokolliert, allerdings noch nicht bilanzwirksam. Der durchschnittliche Verkaufspreis lag mit EUR 1.048 pro m² auf Vorjahresniveau. Mit knapp über der Hälfte aller Wohnungen wurde ein deutlich höherer Anteil als im vergangenen Jahr an die Mieter veräußert.
Der Vorstandsvorsitzende Andreas Lehner stellt im Zwischenbericht (auf www.deutsche-wohnen.de zum Download erhältlich) ein verbessertes Jahresergebnis in Aussicht: "Bei einem plangemäß verlaufenden vierten Quartal können wir im Konzern ein Nachsteuerergebnis von EUR 12 Millionen erreichen. Erstmals seit zwei Jahren wird es uns dabei wohl gelingen, den Steueraufwand wieder zu senken."
Die Dividende würde sich für diesen Fall auf Vorjahresniveau bewegen: EUR 8,75 je Aktie. Lehner dazu: "Unsere Dividendenrendite dürfte dann erneut doppelt so hoch wie die durchschnittliche Dividendenrendite des DAX sein".
Das Wohnimmobilienportfolio des Deutsche Wohnen Konzerns bestand am 30. September 2004 aus 22.648 eigenen Wohnungen, die zu 68 % in Rheinland-Pfalz sowie zu 32 % im Rhein-Main-Gebiet verteilt sind. Die Geschäftsaktivitäten des Deutsche Wohnen Konzerns sind das Property Management, das Portfoliomanagement und die Wohnungsprivatisierung. Als Grundlage einer Expansion des Wohnungsportfolios sieht die Konzernstrategie eine bilanzielle Entflechtung aus dem Deutsche Bank Konzern vor.
Die Einführung von Real Estate Investment Trusts (REITS) wird von der Deutsche Wohnen AG begrüßt, können REITS doch insbesondere dazu beitragen, dass die Börsenliquidität deutscher Immobilien-Aktiengesellschaften deutlich ansteigt. Bereits heute erfüllt die Deutsche Wohnen AG alle Voraussetzungen eines REITS; zudem verfügt die Gesellschaft über die Möglichkeit, ihren Aktionären vollständig steuerfreie Dividenden zahlen zu können. Grund hierfür ist die besondere Konstruktion des steuerlichen Einlagenkontos, einer Position innerhalb des Eigenkapitals der Deutsche Wohnen AG.
Mit einer Marktkapitalisierung von rd. EUR 545 Mio. (Stand: 01. November 2004) ist die Deutsche Wohnen AG eine der drei größten deutschen börsennotierten Immobilien-Aktiengesellschaften.
Der Vorstand