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22.11.2011: Michael Zahn erhält höchsten Berliner Denkmalpflegepreis

Frankfurt am Main/Berlin, 22. November 2011. Als besonders verdienstvoller Denkmaleigentümer erhält  Michael Zahn, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Wohnen AG, den Berliner Denkmalpflegepreis 2011: Er wird heute mit der Ferdinand-von-Quast-Medaille ausgezeichnet. Senatsbaudirektorin Regula Lüscher überreicht den Preis am Abend im Berliner Rathaus.

Die Deutsche Wohnen AG ist mehrheitliche Eigentümerin von drei der sechs Siedlungen der Klassischen Moderne, die seit 2008 auf der UNESCO-Welterbeliste stehen. Michael Zahn kann den Preis für die langjährigen Verdienste der Deutsche Wohnen AG um die auf der Welterbeliste der UNESCO stehenden Siedlungen der Moderne entgegen nehmen – so die Begründung der Senatsbaudirektorin.

Senatsbaudirektorin Regula Lüscher würdigt Michael Zahn und einen weiteren Preisträger, den Vorstand der COMBAG Comfort Bauten AG, mit den Worten: „Marko Muth und Michael Zahn haben sich mit großem persönlichen Engagement, mit Beharrlichkeit, Phantasie und auch mit eigenen Ressourcen für ihre Baudenkmale eingesetzt. Beide beweisen, dass auch wirtschaftlich handelnde Unternehmen vorbildliche Partner für die Denkmalpflege sein können.“

Die Ferdinand-von-Quast-Medaille wird bereits seit 25 Jahren verliehen. Der Preis ist undotiert und besteht aus einer Medaille und einer Urkunde. Benannt wurde er nach Ferdinand von Quast, dem ersten preußischen Staatskonservator (seit 1843).

Michael Zahn anlässlich der Preisverleihung: „Die Deutsche Wohnen pflegt ihre Bestände mit Augenmaß und Fingerspitzengefühl und zeigt dabei, dass Denkmalpflege und wirtschaftlicher Erfolg kein Widerspruch sein müssen. Die Wohnungen in den UNESCO-Welterbestätten sind praktisch voll vermietet, was zeigt, dass diese Siedlungen der 20er Jahre auch heute noch lebenswert sind und funktionieren. Die Deutsche Wohnen AG mit der GEHAG steht für engste historische, architektonische und stadtentwicklungspolitische Verbindungen zur Berliner Klassischen Moderne. Und auch mein Herz schlägt für diese Siedlungen, deshalb bin ich persönlich erfreut und auch stolz, heute diese Auszeichnung zu erhalten.“

Die Deutsche Wohnen AG verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Verwaltung großer Mietwohnungsbestände. Für den Erfolg des Unternehmens maßgeblich ist die Wahrung und Pflege der Immobilien. Die Deutsche Wohnen AG ist in ihrer derzeitigen Form 2007 aus dem Zusammenschluss der beiden Unternehmen Deutsche Wohnen AG (alt), Frankfurt, und der Berliner GEHAG GmbH entstanden.

Die GEHAG GmbH wurde 1924 als Gemeinnützige Heimstätten-, Spar- und Bau-Aktiengesellschaft gegründet. Die in den 20er Jahren von der GEHAG in Berlin errichteten Siedlungen und Wohnungen waren in Architektur und Stadtplanung richtungweisend. Die GEHAG GmbH – als wesentlicher Nukleus der Deutsche Wohnen AG – besitzt somit fast 90 Jahre Erfahrung in der Bewirtschaftung von Wohnimmobilien, ihr Fokus lag dabei immer auf der Bestandswahrung und –pflege der Immobilien.

Wegen dieser jahrzehntelangen Verbindung zur Klassischen Moderne und im Bewusstsein der Verantwortung für dieses einmalige Erbe engagiert sich die Deutsche Wohnen seit Jahren für den Erhalt der Berliner Siedlungen. So werden seit 2009 und  bis 2014 umfangreiche Sanierungsarbeiten in der Hufeisensiedlung, der Weißen Stadt und der Siemensstadt durchgeführt, wobei insgesamt ca. 26 Mio. Euro investiert werden. Ein Teil dieser Mittel stammt aus dem Programm Nationale Welterbestätten des Bundesbauministeriums. Seit der gemeinsamen Bewerbung um den UNESCO-Weltkulturerbestatus besteht eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Landesregierung und den Landes- sowie kommunalen Denkmalschützern bei Stadtteilentwicklung und Denkmalschutz.


Die Deutsche Wohnen
Die Deutsche Wohnen ist eine der größten börsennotierten Wohnungsgesellschaften Deutschlands, deren operativer Fokus auf der Bewirtschaftung und Entwicklung ihres Wohnungsbestands liegt. Das Portfolio umfasst insgesamt 50.112 Einheiten, davon 49.664 Wohneinheiten und 448 Gewerbeimmobilien. Die Gesellschaft ist mit 81,84 Mio. Aktien im MDAX der Deutschen Börse gelistet und wird zudem in den wesentlichen Indizes EPRA/NAREIT und GPR 250 geführt.

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