Nachhaltigkeit bei der Deutsche Wohnen

Die Deutsche Wohnen verfolgt mit ihrem Geschäftsmodell eine langfristige Wertschöpfung. Dazu zählen ein systematisches Nachhaltigkeits-management und transparentes Reporting. Im Juni 2016 veröffentlichte das Unternehmen seinen vierten Nachhaltigkeitsbericht. Er orientiert sich an den aktuellen Leitlinien G4 der Global Reporting Initiative (GRI).

Die Deutsche Wohnen verzeichnete in den letzten Jahren einen hohen Wertzuwachs und ein dynamisches Wachstum. Als nachhaltig orientiertes Unternehmen stellen wir uns schon heute auf zukünftige Chancen und Risiken der globalen Herausforderungen ein und übernehmen Verantwortung für Umwelt, Gesellschaft und unsere Mitarbeiter. Wir sind überzeugt, dass die nachhaltige Bewirtschaftung unseres Immobilienportfolios, unser Engagement für Klimaschutz und der Dialog mit vielfältigen Akteuren zu unserem langfristigen Unternehmenserfolg beitragen und unsere Stakeholder davon profitieren.

In ihrem jährlichen Nachhaltigkeitsbericht stellt die Deutsche Wohnen ihre Nachhaltigkeitsstrategie und ihr Programm mit Zielen und Maßnahmen der Öffentlichkeit vor. Die publizierten ökonomischen, ökologischen und sozialen Kennzahlen werden seit 2012 systematisch erfasst. Innerhalb der Wohnimmobilienbranche will die Deutsche Wohnen damit eine führende Rolle einnehmen sowie Transparenz und Vergleichbarkeit nachhaltiger Leistung vorantreiben. Als erste gelistete deutsche Wohnimmobiliengesellschaft informieren wir deshalb mit dem vorliegenden Bericht bereits zum vierten Mal nach dem globalen Standard der GRI.

Der aktuelle Bericht erfüllt erstmals die GRI-Leitlinien nach G4. In Anlehnung an das Prinzip der „Wesentlichkeit“ hat die Deutsche Wohnen eine Stakeholderbefragung durchgeführt und so die Nachhaltigkeitsthemen priorisiert, die den Berichtsinhalt und die strategische Ausrichtung bestimmten. Auch das Nachhaltigkeitsprogramm wurde weiter ausgebaut und mit detaillierteren Zielen hinterlegt. Gegenüber den Vorgängerberichten hat die Deutsche Wohnen zudem die Angaben für die branchenspezifischen Anforderungen der European Public Real Estate Association (EPRA) signifikant ausgeweitet.

Eine Analyse des Portfolios der Deutsche Wohnen zeigte, dass die konsequenten Modernisierungsmaßnahmen wirken und die Deutsche Wohnen zukunftssicher aufgestellt ist. Rund 72 % der Wohneinheiten liegen unter dem Durchschnittsenergieverbrauch der Wohngebäude in Deutschland, der 160 kWh/m² pro Jahr beträgt. Das 2014 beschlossene Modernisierungsprogramm über EUR 280 Mio. wurde auf ein Investitionsvolumen von insgesamt EUR 400 Mio. bis Ende 2018 ausgeweitet, um die Energieeffizienz und Wohnqualität der Bestände weiter zu verbessern.

Auch bei der Errichtung der 103 neuen Wohnungen in Potsdam-Babelsberg für insgesamt rund EUR 20 Mio. hat sich die Deutsche Wohnen konsequent am Maßstab Nachhaltigkeit orientiert. Die Reihenhäuser wurden mit dem Gütesiegel der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) vorzertifiziert und erreichten den Gold-Standard. Das Deutsche Wohnen-Projekt „Stadtquartier Westend“ in Berlin-Charlottenburg hat im Rahmen der DGNB-Vorzertifizierung die höchste Bewertungsstufe „Platin“ erhalten und ist damit bundesweit eines der ersten DGNB-vorzertifizierten Stadtquartiere mit Schwerpunkt Mietwohnungsbau.

Der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht steht zum Download zur Verfügung.

Download Nachhaltigkeitsbericht 2015 (PDF)

Ergänzende Informationen finden sich zudem in unserem Geschäftsbericht 2015 (Seiten 1 bis 25), in den die Deutsche Wohnen im Berichtsjahr erstmals verstärkt Nachhaltigkeitsinformationen integriert hat.

Download Geschäftsbericht 2015 (PDF)

 

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Deutscher Nachhaltigkeitskodex