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Mit rund 3.600 Wohneinheiten ist die Siemensstadt die größte Siedlung der Deutsche Wohnen. 1.370 dieser Wohnungen gehören wiederum zur Ringsiedlung. Erbaut wurde sie zwischen 1929 und 1934 von Mitgliedern der innovativen Architektenvereinigung „Der Ring“. Die sechs Architekten Otto Bartning, Fred Forbat, Walter Gropius, Hugo Häring, Paul-Rudolf Henning und Hans Scharoun verwirklichten in der Siedlung ihre Ideale von modernem Städtebau. Sie alle waren Vertreter des „Neuen Bauens“, setzten auf funktionale Wohnungsgrundrisse und verzichteten auf jede überflüssige Dekoration.

Trotz aller Gemeinsamkeiten schufen die Architekten eine erstaunlich vielfältige Siedlung. Vom Gropius’schen Funktionalismus über die Raumkunst Scharouns bis hin zum organischen Formenreichtum Härings ist die gesamte Spannbreite des „Neuen Bauens“ sichtbar.  

Eines der kennzeichnenden Gebäude ist der „Lange Jammer“ von Otto Bartning. Dabei handelt es sich um ein Wohngebäude mit einer Länge von 340 Metern, das sich in einer sanften Kurve zieht.

Die Menschen in der Siemensstadt

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In den Jahren zwischen 2009 und 2016 sanierte die Deutsche Wohnen die Ringsiedlung umfangreich und denkmalgerecht. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden ein Großteil der Dächer, der Treppenhäuser sowie zahlreiche Fassaden und Balkone denkmalgerecht instand gesetzt und viele Grünanlagen neugestaltet. An den Kellerdecken und in den Dachgeschossen wurden energetische Sanierungen vorgenommen und die Fenster ausgetauscht bzw. überarbeitet. Zudem wurde der Spielplatz in der Goebelstraße neugestaltet und mit einem Streetball-Feld, Tischtennisplatten, Schaukeln sowie einem Kletter- und Krabbelbereich ausgestattet.

Die Ringsiedlung Siemensstadt wurde im Juli 2008 als eine von sechs Siedlungen der Berliner Moderne in die UNESCO-Weltkulturerbeliste aufgenommen.

Die Siemensstadt in Bildern

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