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07.12.2011: GEHAG Forum beschließt das Ausstellungsjahr 2011 mit Werken von Buschkötter, Droth, Reick und Stein

15. Dezember 2011 – 08. Februar 2012, Mo – Fr 9 – 19 Uhr

Zur Eröffnung der Ausstellung am
Mittwoch, den 14. Dezember 2011 um 19 Uhr

laden wir Sie herzlich ein in das
Foyer der Deutsche Wohnen AG
Mecklenburgische Straße 57, 14197 Berlin

Es sprechen:
Manuela Damianakis
Leiterin Unternehmenskommunikation Deutsche Wohnen AG

Christoph Tannert
Geschäftsführer des Künstlerhauses Bethanien


Berlin, 7. Dezember 2011. In der kommenden Ausstellung präsentiert das GEHAG Forum Werke von vier Künstlerinnen und Künstlern, die die Geschichte und Tradition der Ausstellungsreihe mitgestaltet und ihre Exponate bereits mehrfach zur Verfügung gestellt haben. Die renommierten Künstlerinnen und Künstler Hannelore Buschkötter, Antoni Droth, Dieter Reick und Hans Stein arbeiten mit den klassischen Medien Malerei und Skulptur.

Hannelore Buschkötter ist eine weit über Berlin hinaus bekannte Bildhauerin, die in ihren modellierten und anschließend in Bronze gegossenen Skulpturen die Aggregatzustände menschlicher Existenz darstellt. Die innige Zweisamkeit liebender Menschen verdichtet sie zu anmutenden Szenen. Menschliches und allzu Menschliches wie Zuneigung, Einsamkeit, Zwist finden sich in ihrem großen Oeuvre ebenso wie liebevolle Motive aus der Tierwelt. Anrührend, aber auch mit einer durchaus humorvollen Note ausgestattet, lassen die Skulpturen das Publikum nicht nur nachdenklich, sondern ebenso amüsiert zurück.



Antoni Droths
Landschaftsgemälde entstehen in mehreren Etappen. Am Anfang steht der unmittelbare Eindruck, den sie plein air in einem Aquarell festhält. Damit die Farben beim schnellen Arbeiten nicht ineinander verlaufen, lässt Antoni Droth Stege stehen, die die einzel-nen Elemente der ursprünglichen Landschaft trennen. Später im Studio überträgt sie diese Bilder in Ölbilder und gelangt zu einer höheren Abstraktionsstufe. Ihren ersten Eindruck von Landschaft übersetzt Antoni Droth in geometrische und manchmal sehr scharf von einander abgegrenzte Formen. „Droth baut ihre Bilder aus flächig reduzierten Bildräumen auf: geometrisch streng begrenzte Segmente, die in vielfachen Brechungen aneinander stoßen, sich oft durchdringen …“ (Elke Melkus, art:berlin).



Dieter Reick
ist ein äußerst vielseitiger Künstler, der auf ein umfangreiches, vielschichtiges und politisches Werk zurückblicken kann. Mit Zeichnungen, Malerei und Objekten hat sich Reick gleichermaßen beschäftigt und gesellschaftliche Fragen thematisiert. In der kommenden Ausstellung sind Beispiele seiner fantasievollen, humoristischen und auch sarkastischen Zeichnungen mit Buntstiften und Aquarellfarben zu sehen. Die Palette reicht von beschwingt und beschaulichen Beobachtungen bis zu bissigen Kommentaren zum Menschen und seinen Schwierigkeiten im Alltag. In einer anderen Serie malt Reick Gesichter, Münder und Körper in multipler Weise und kombiniert diese so, dass sie sich überlappen, durchdringen und schließlich fast zu abstrakten Gemälden werden. Die Bilder vermitteln eine spielerische Leichtigkeit, eine sichtliche Fabulierlust und Freude an Irritation und Erkenntnis.



Hans Stein
widmet sich in seinen Gemälden immer wieder der Stadt Berlin, die ihre Wunden der Vergangenheit überbaut und ihr Gesicht stellenweise bis zur Unkenntlichkeit verändert. Stein hält diesen ständigen Transformationsprozess seit vielen Jahren in knallbunten Farben fest. Diese auf Leinwänden stattfindenden Farbexplosionen bringen die Dynamik des metropolitanen Raumes und seine Entwicklung expressiv auf den Punkt. In leuchtendes Rot getauchte Häuser und Straßen stehen in scharfem Kontrast zu grüner Hochbahn, gelben Autos und Straßenbahnen. Die Bilder mit ihrem Farbgewitter geben der Impulsivität von Entwicklung zwischen Hybris und Geschichtsvergessenheit Ausdruck. Eingefrorene Momente einer Stadt, die sich zur internationalen Metropole gemausert hat.


Hannelore Buschkötter (*1923 in Berlin); nach dem Abitur Studium der Schul- und Kirchenmusik, Ger-manistik und Kunstgeschichte; Privatstudium bei Wilhelm Helmstedt; 1964–1980 Leiterin der Bildhauer-klasse an der Paul-Löbe-VHS in Berlin-Wilmersdorf; zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland; Arbeiten in öffentlichen und privaten Sammlungen; Mitglied der Gedok seit 1955 sowie des BBK, Berlin seit 1956; lebt und arbeitet in Berlin.

Antoni Droth (*1926 in Berlin); 1943–1944 Besuch der Textil- und Modeschule Berlin, danach der Meis-terschule für Grafik Berlin; 1945–1948 Studium an der HdK Berlin u.a. bei Heinrich Ehmsen; 1949–1953 Weiterbildung und Mitarbeit in den Bayerischen Werkstätten, Restaurierung antiker Möbel und Figuren, Freskomalerei an Außenwänden, Entwurf und Fertigung dekorativer Städtebilder u.v.a.m.; seit 1954 freie Malerin und Gebrauchsgrafikerin in Berlin; zahlreiche Ausstellungen und seit 1985 freie Lehrtätigkeit in Zeichnen und Aquarellmalerei; lebt und arbeitet in Berlin.

Dieter Reick (*1928 in Essen); 1948–1951 u. 1952–1956 Studium der Grafik und Malerei an der Folkwang Werkkunstschule; Arbeit als Werbegrafiker in Essen und später in Köln; seit Mitte der 1970er Jahre bis Ende der 1980er Jahre Werbeleiter in verschiedenen Unternehmen, zuletzt in der rheinischen Fliesenindustrie; Mitbegründer des KV Brühl; seit 1958 zahlreiche Gruppen- und Einzelausstellungen, u.a. Biennale Grenchen; Galerie Kümmel, Köln; Galerie Patio, Frankfurt; Städtische Museen in Göttingen, München, in Omaha und in Oakland; Atelier NW8, Beindersheim; Gehag Forum, Berlin; Kunstvereine Frankfurt, Köln, Kassel, Brühl; Mitglied im Deutschen Künstlerbund; lebt und arbeitet in Brühl.

Hans Stein (*1935 in Dessau);1955–57 künstlerische Ausbildung bei P.E.M. Albrecht in Dessau u. bei Walter Dötsch in Wolfen; 1957–64 Übersiedlung nach West-Berlin und Studium an der HdK Berlin bei Hans Jaenisch, Peter Janssen u. Ali Klatt, Meisterschüler bei Ernst Schumacher, Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, Stipendium in Paris; 1. Preis der Karl-Hofer-Gesellschaft, 1964; 1989–2000 Lehrbeauftragter an der HdK Berlin, FB 1 u. 4; Mitglied im BBK, VBK, Deutschen Künstlerbund; viele Ausstellungen im In- und Ausland, zahlreiche Arbeiten im öffentlichen und privaten Besitz; lebt und arbeitet in Berlin.


Deutsche Wohnen
Die Deutsche Wohnen Gruppe ist eine der führenden börsennotierten Wohnungsgesellschaften Deutschlands, deren operativer Fokus auf der Bewirtschaftung und Entwicklung ihres Wohnungsbestands liegt. Das Portfolio umfasst rund 50.000 Einheiten, vorwiegend gelegen in Berlin, Frankfurt am Main und dem übrigen Rhein-Main-Gebiet. Die Deutsche Wohnen ist Eigentümerin von Wohnungen in drei Siedlungen der Berliner Moderne, welche im Juli 2008 zum UNESCO-Welterbe erklärten erklärt wurden: der Weißen Stadt, der Hufeisensiedlung Britz sowie der Ringsiedlung Siemensstadt.

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