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31.05.2018: Transparenz und Vergleichbarkeit nachhaltiger Leistung: Deutsche Wohnen legt 6. Nachhaltigkeitsbericht vor

Nachhaltigkeitsbericht 2017

  • Ab 2022 Einsparung von jährlich 20.000 Tonnen CO2 aus der Gebäudebestandssanierung und Modernisierung energetischer Anlagen
  • Investitionen von mehr als EUR 1,2 Mrd. in die energetische Sanierung und Modernisierung des Gebäudebestands
  • Rund 75 % der Bestände mit besserer Energiebilanz als der Durchschnitt der Wohngebäude in Deutschland
     

Berlin, 31. Mai 2018. Die Deutsche Wohnen hat heute ihren Nachhaltigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2017 veröffentlicht, der die Standards der Global Reporting Initiative (GRI) erfüllt. Ergänzend zum Geschäftsbericht informiert dieser umfassend über das Verständnis des Unternehmens von Nachhaltigkeit und legt Informationen zu den Nachhaltigkeitsleistungen des Unternehmens offen.

Dem gesellschaftlichen Wandel verantwortungsbewusst begegnen

Mit dem aktuellen Bericht informiert die Deutsche Wohnen bereits zum sechsten Mal nach dem weltweit anerkannten Standard der GRI über ihr vielfältiges Nachhaltigkeitsengagement. Die Datenbasis insbesondere für den Bereich Ökologie hat das Unternehmen auch in diesem Berichtsjahr weiter ausgebaut und damit die Umweltdaten für einen Großteil seines Bestands berichtet.
Michael Zahn, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Wohnen SE: „Die Immobilienbranche nimmt mit ihrem Kerngeschäft – der Bereitstellung von Wohnraum – direkten Einfluss auf das Zusammenleben von Menschen und die Gestaltung von Städten. Damit stehen wir, als eines der drei größten Immobilienunternehmen in Europa, vor städtebaulichen und demografischen Herausforderungen, aber es gibt uns auch die Chance, den Wandel der Gesellschaft verantwortungsbewusst mit zu gestalten.“

Nachhaltigkeit strategisch steuern

Der strategische Ansatz der Deutsche Wohnen in Bezug auf Nachhaltigkeit zielt auf die Verbindung von Wirtschaftlichkeit mit Wohnqualität und Energieeffizienz. Dafür hat das Unternehmen ein strategisches Nachhaltigkeitsprogramm mit ambitionierten Zielen in fünf Handlungsfeldern und den damit verknüpften Maßnahmen aufgesetzt. Es bildet die Grundlage für die Steuerung von nachhaltigkeitsbezogenen Zielsetzungen, die auch zum Erreichen der Unternehmensziele beitragen. Im Bereich Umwelt und Klima hat sich die Deutsche Wohnen die Einsparung von jährlich 20.000 Tonnen CO2 aus der Gebäudebestandssanierung und Modernisierung energetischer Anlagen ab 2022 als strategisches Ziel gesetzt. Damit leistet das Unternehmen einen tatkräftigen Beitrag zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele.

Deutsche Wohnen setzt auf Steigerung der Energieeffizienz und den Einsatz erneuerbarer Energien im Bestand und Neubau

Die Deutsche Wohnen plant bis zum Jahr 2022 mehr als EUR 1,2 Mrd. in die energetische Sanierung und Modernisierung ihres Gebäudebestands zu investieren. Zudem achtet das Unternehmen für seine Bestands- und Neubauten auf die Versorgung mit umweltfreundlicher Energie und greift auf regenerative Energiequellen zurück. Im Berichtsjahr hat die Deutsche Wohnen die Energieeffizienz ihrer Bestände weiter verbessert und konnte den Mittelwert des Portfolios auf 133,4 kWh/m² pro Jahr reduzieren (2016: 135,1 kWh/m² pro Jahr). Die umfassenden Modernisierungsmaßnahmen in den vergangenen Jahren haben wesentlich dazu beigetragen. Insgesamt liegen rund drei Viertel der Wohneinheiten unter dem Durchschnittsverbrauch der Wohngebäude in Deutschland von 160 kWh/m² pro Jahr.

Deutsche Wohnen im Dialog mit Mietern, Städten und der Gesellschaft

Die Kundenzufriedenheit ist ein zentrales Anliegen der Deutsche Wohnen. Im Rahmen einer mehrwöchigen Befragung der Mieter im Herbst 2017 wurde deutlich, dass 70 % der Befragten mit der Deutsche Wohnen als Vermieter zufrieden sind. Darüber hinaus bestätigen die Ergebnisse auch die Strategie, die Kundenorientierung noch weiter auszubauen. Als größtes privates Wohnungsunternehmen mit rund 114.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten in der Hauptstadt nimmt die Deutsche Wohnen ihre Verantwortung ernst. Das Unternehmen ist im Berichtsjahr noch stärker in den Austausch mit Politik und Gesellschaft getreten. Um Transparenz bei Sanierungsmaßnahmen zu schaffen und etwaigen Befürchtungen von Mietern zu begegnen, unterzeichneten die Deutsche Wohnen und das Bezirksamt Pankow im August 2017 eine gemeinsame Erklärung zum sozialverträglichen Ablauf von Sanierungsmaßnahmen in der Wohnanlage Grellstraße/Prenzlauer Allee in Berlin-Pankow. Dieser folgten inzwischen weitere Vereinbarungen in Berlin-Kreuzberg und Berlin-Pankow mit Konzepten zur verantwortungsbewussten Durchführung von Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen.

Der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht sowie das Magazin stehen zum Download unter folgendem Link zur Verfügung:
http://www.deutsche-wohnen.com/html/nachhaltigkeit.php


Die Deutsche Wohnen

Die Deutsche Wohnen ist eine der führenden börsennotierten Immobiliengesellschaften in Deutschland und Europa, deren operativer Fokus auf der Bewirtschaftung und Entwicklung ihres Portfolios, mit dem Schwerpunkt auf Wohnimmobilien, liegt. Der Bestand umfasste zum 31. März 2018 insgesamt 163.188 Einheiten, davon 160.723 Wohneinheiten und 2.465 Gewerbeeinheiten. Die Deutsche Wohnen ist im MDAX der Deutschen Börse gelistet und wird zudem in den wesentlichen Indizes EPRA/NAREIT, STOXX® Europe 600 und GPR 250 geführt.


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