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Weiterhin werden wir Sie selbstverständlich zuverlässig mit Strom, Wasser und Heizung versorgen. Natürlich gehört auch dazu, dass alle Abläufe rund um Ihre Wohnung wie gewohnt funktionieren: die Müllentsorgung, Hausreinigung und Verkehrssicherheit vor Ihrer Haustür.

Ergänzend erfordert die Situation noch stärkere Sicherheitsvorkehrungen, über die wir Sie hier transparent zusätzlich zu den Hausaushängen informieren möchten. In allen Fällen gilt: Bitte bleiben Sie zu Hause – und bleiben Sie gesund.

Unsere Unterstützung im Überblick

Die aktuelle Situation, die wir gerade erleben, ist einzigartig und für uns alle neu. Wir sind für Sie da! Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice. 

Sie erreichen uns telefonisch montags bis donnerstags von 07:30 bis 17:30 Uhr und freitags von 07:30 bis 16:00 Uhr unter 030 897 86 0, per Mail unter kundenservice(at)deutsche-wohnen.com oder rund um die Uhr über unser Kundenportal.

Gemeinsam finden wir eine Lösung.

Die Verpflichtung zur Zahlung der Miete bleibt im Grundsatz bestehen. Sie wird lediglich aufgeschoben. Wir empfehlen Ihnen deshalb jetzt zu zahlen, was Ihnen aktuell möglich ist.

Die Bundesregierung hat das Gesetz „Schutz der Mieterinnen und Mieter in Zeiten der COVID-19-Pandemie“ verabschiedet. Dieses Mietenmoratorium soll für Mieterinnen und Mieter die unmittelbaren wirtschaftlichen Folgen durch die Corona-Pandemie abmildern. Es wird von Bund und Ländern gemeinsam getragen.

Wegen Mietschulden zwischen dem 1. April 2020 und dem 30. Juni 2020 dürfen Vermieter das Mietverhältnis nicht kündigen, wenn die Mietschulden auf den Auswirkungen der Corona-Pandemie beruhen.

Ob vom Bund, von den Ländern oder von den kommunalen Behörden: Die öffentliche Hand hilft in Corona-Zeiten mit Fördermitteln, Zahlungsaufschüben und Wohngeld. Hier bekommen Sie Hilfe und finden die richtigen Ansprechpartner für Ihre Wohnungssituation.

Wohngeld bei Einkommenseinbußen

Je nach Kommune können Sie Sonder-Wohngeld beantragen. Nähere Informationen hierzu finden Sie bei Ihrem Amt, in Berlin zum Beispiel bei den Bürgerämtern: https://service.berlin.de/dienstleistung/120656.

Steuerliche Hilfsmaßnahmen/Steuerstundungen

Wer steuerpflichtig ist und nachweisen kann, von der Corona-Krise stark betroffen zu sein, darf einen Antrag auf Steuerstundung stellen. Diesen stellt man bei der zuständigen Finanzbehörde des Bezirks. Dazu zählen: Umsatzsteuer, Einkommensteuer, Körperschaftsteuer.

Zuständig für die Bearbeitung eines Stundungsantrages ist die Finanzbehörde, die die zu stundende Steuer erhebt. Weitere Informationen: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-03-19-steuerliche-Massnahmen.html

Fördermittel von Bund und Ländern

Die Fördermittel richten sich vor allem an Solo-Selbständige sowie kleine und mittlere Unternehmen. In allen Bundesländern haben diese die Möglichkeit, über die Investitionsbanken des Landes oder örtlichen Wirtschaftsministerien Hilfsgeld zu beantragen. Die zuständigen Stellen sind zurzeit extrem überlastet. Bitte rechnen Sie deshalb mit zeitlicher Verzögerung bei der Bewilligung Ihres Antrags.

Ergänzend zu den Soforthilfemaßnahmen von Bund und Ländern haben wir einen eigenen Hilfsfonds über 30 Millionen Euro eingerichtet. Diese Mittel sollen in Zahlungsnot geratenen Wohnungs- und Gewerbemietern ebenso zugutekommen wie Handwerksbetrieben, Dienstleistern aber auch sozialen Vereinen und Projekten, mit denen uns eine lange Zusammenarbeit und Partnerschaft verbindet. Damit wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, dass aus finanziellen Ausfällen keine sozialen Härtefälle werden.

In Zahlungsnot geratene Mieterinnen und Mieter können sich diesbezüglich jederzeit an unseren Kundenservice wenden. Das Mietenmoratorium der Bundesregierung schützt Sie aktuell, falls Sie aufgrund der Corona-Krise in Zahlungsschwierigkeiten kommen.

Wir kümmern uns um Ihr Zuhause

Viele unserer Mitarbeiter arbeiten von zu Hause aus – so beispielsweise der Kundenservice. Die Kollegen sind weiterhin erreichbar – es ist jedoch kein Besucherverkehr in den Standorten der Deutsche Wohnen möglich.

Für alle Fragen rund um das Mietverhältnis erreichen Sie uns hier.

Wir müssen Ihre Anfragen aktuell stark priorisieren und bitten Sie zurzeit, die nur wirklich dringend notwendigen Reparaturen zu melden. Dazu gehört selbstverständlich alles, was Heizung, Strom, Gas und Wasser betrifft. Dies beheben wir weiterhin umgehend. Kleinere Stör- und Mängelmeldungen können wir bis auf Weiteres leider nur nachrangig bearbeiten.

Unsere Hausmeister sind weiterhin deutschlandweit in unseren Quartieren unterwegs. Dennoch lassen sich Einschränkungen bei Diensten wie der Hausreinigung oder der Pflege von Grün- und Freiflächen voraussichtlich nicht vermeiden. Wir stehen dazu im direkten Kontakt mit unseren Dienstleistern, um einen bestmöglichen Service aufrechtzuerhalten.

Aber wir müssen auch Sie um Ihre Unterstützung bitten, denn wir befinden uns in einer Ausnahmesituation. Dafür braucht es besonderen Zusammenhalt und Rücksichtnahme aufeinander. Bitte achten Sie daher mit auf die Sauberkeit der Müllplätze und der Papierkörbe im Eingangsbereich.

Sollten sich Ihre Abfallbehälter nicht am Müllplatz befinden, so ist es möglich, dass sie noch an der Straße stehen. Hier kommt es mitunter durch erneuerte Tourenpläne der Entsorger zu Veränderungen der Abholzeiten, die wir nicht immer sofort berücksichtigen können.

Die kommunalen Entsorger, beispielsweise in Berlin die BSR, kündigen Einschränkungen an. Daher kann es auch zu verfrühten Müllabholungen, Ladetagsverschiebungen etc. kommen. Durch den Einsatz unserer Hausmeister versuchen wir, diese Änderungen aufzufangen.

Die Schließung bzw. Öffnung von Spielplätzen in unseren Anlagen setzen wir analog zu den Empfehlungen der Bundesregierung um.

Solidarität

Eine funktionierende Nachbarschaft, Hilfsangebote und gesellschaftlicher Zusammenhalt sind in Corona-Zeiten wichtiger denn je. Wenn es Ihnen möglich ist, bieten Sie Menschen in Ihrer Umgebung Ihre Hilfe an, zum Beispiel durch Einkaufsangebote. Denken Sie daran, dass die Bundes- und Landesregierungen aktuell Kontaktsperren ausgesprochen haben. Bitte halten Sie sich auch auf den Anlagen der Deutsche Wohnen an diese Regelung und sorgen sie mit dafür, dass sich das Virus nicht weiter verbreitet.

Und falls Sie selbst Hilfe in diesen außergewöhnlichen Zeiten brauchen: Die Deutsche Wohnen hilft Mieterinnen und Mieter. Mit der Auflistung von Hilfsangeboten möchten wir Sie unterstützen, diese Situation zu meistern. Sie sind nicht allein – folgende Einrichtungen helfen in Krisen-Situationen.

Informationen zu Hilfsangeboten

Sie gehören zur Corona-Risikogruppe und benötigen Unterstützung? Über den Verbund Gemeinschaft.Online können sich Nachbarn für gegenseitige Hilfsangebote organisieren. Er ist Teil der Initiative krisenkultur.de, einem Zusammenschluss mehrerer freiwilliger und Nonprofit-Projekte. Die Hotline lautet:

07172 93 400 48 

Helfer können sich überdies hier registrieren: https://gemeinschaft.online.

Die deutsche Depressionshilfe berät rund um die Uhr unter diesen kostenlosen Rufnummern:

0800 11 10 11 
0800 11 10 222 

Auch eine Beratung per Chat oder E-Mail ist über die Internetseite möglich: https://www.deutsche-depressionshilfe.de/krisentelefone.

Speziell für ältere Menschen, die sich in der jetzigen Situation einsam fühlen, ist das Silbernetz da. Es berät deutschlandweit kostenlos und anonym täglich von 08:00 bis 22:00 Uhr:

0800 40 70 80 90 

Mehr Informationen auf: https://www.silbernetz.org.

Dies ist ebenfalls ein Angebot der deutschen Depressionshilfe. Diese hat für Kinder und Jugendliche folgende Hotline von Montag bis Samstag 14:00 bis 20:00 Uhr geschaltet:

0800 11 10 333  

Auch hier können sich Kinder und Jugendliche online helfen lassen: https://www.nummergegenkummer.de.

Deutschlandweite Kinderschutzhotline bei Verdacht auf körperliche oder seelische Gewalt sowie bei Vernachlässigung:

0800 19 210 00

Weitere Informationen und lokale Kontakt-Nummern (je nach Bundesland): www.kinderschutzhotline.de.

Schutzbedürftige Frauen können sich an das Krisentelefon des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben wenden:

08000 116 016

Frauen können ebenfalls die geschützte E-Mail- und Chat-Beratung nutzen: https://www.hilfetelefon.de/beratung-fuer-frauen.html.

In Berlin helfen die Deutsche Wohnen und der Verein Hestia schutzbedürftigen Frauen mit dem Hestia Frauenhaus und Zufluchtswohnungen.

Weitere Informationen hierzu auf: https://www.hestia-ev.de.