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Auf diesen Seiten erfahren Sie als Gewerbetreibende/r, wie die Deutsche Wohnen für Sie da ist und Sie unterstützt. Wir nehmen Ihre Sorgen ernst. Kein Gewerbetreibender muss in Corona-Zeiten um seine Gewerbeeinheit fürchten.

Wir unterstützen Sie und stunden Zahlungsausfälle. Gesundheit und Solidarität gehen jetzt vor. Die wichtigsten Informationen haben wir hier für Sie zusammengestellt. Wir ergänzen und aktualisieren diese fortlaufend.

Unsere Hilfsangebote im Überblick

Um Ihnen bei Mietsenkungen oder Mietminderungen schnell und passgenau helfen zu können, brauchen wir vorab einige Informationen von Ihnen. Wir bitten Sie deshalb, den unten stehenden Fragebogen auszufüllen und an folgende Adresse zurückzusenden:

kundenservice(at)deutsche-wohnen.com

Haben Sie vielen Dank für Ihre Mühe. Wir werden Ihre Daten auswerten und uns schnellstmöglich bei Ihnen zurückmelden.

Fragenbogen zum Download

Die Verpflichtung zur Zahlung der Miete bleibt im Grundsatz bestehen. Sie wird lediglich aufgeschoben. Wir empfehlen Ihnen deshalb jetzt zu zahlen, was Ihnen aktuell möglich ist.

Für alle Fragen rund um das Mietverhältnis erreichen Sie uns telefonisch montags bis donnerstags von 07:30 bis 17:30 Uhr und freitags von 07:30 bis 16:00 Uhr unter +49 30 89786-0, per Mail unter kundenservice(at)deutsche-wohnen.com oder rund um die Uhr über unser Kundenportal.

Ergänzend zu den Soforthilfemaßnahmen von Bund und Ländern haben wir einen eigenen Hilfsfonds über 30 Millionen Euro eingerichtet. Diese Mittel sollen in Zahlungsnot geratenen Wohnungs- und Gewerbemietern ebenso zugutekommen wie Handwerksbetrieben, Dienstleistern aber auch sozialen Vereinen und Projekten, mit denen uns eine lange Zusammenarbeit und Partnerschaft verbindet. Damit wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, dass aus finanziellen Ausfällen keine sozialen Härtefälle werden.

In Zahlungsnot geratene Mieterinnen und Mieter können sich diesbezüglich jederzeit an unseren Kundenservice wenden. Das Mietenmoratorium der Bundesregierung schützt Sie aktuell, falls Sie aufgrund der Corona-Krise in Zahlungsschwierigkeiten kommen.

Stand: 7. Mai 2020

Bund und Länder haben am 6. Mai weitere Lockerungen der Corona-Auflagen beschlossen. Geschäfte jeglicher Größe können wieder öffnen – allerdings mit Hygieneauflagen. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf: www.bundesregierung.de.

In jedem Fall gilt: Bitte halten Sie sich an den Sicherheitsabstand und schützen Sie Ihre Beschäftigten mit Mundschutz und bei Bedarf mit persönlicher Schutzkleidung.

Die konkrete Umsetzung obliegt den Ländern und kann entsprechend variieren. Hier finden Sie nähere Informationen zu Ihrem jeweiligen Bundesland: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-bundeslaender-1745198.

Öffentliche Unterstützung

Bund und Länder haben umfangreiche Hilfspakete geschnürt, die Selbstständigen und Unternehmen jetzt bestmöglich helfen. Falls auch Sie betroffen sind: Bitte nutzen Sie sämtliche staatliche Förderungen. Die Verpflichtung zur Zahlung der Miete bleibt im Grundsatz bestehen, sie wird nur aufgeschoben.

Die Bundesländer haben individuelle Hilfsprogramme für Kleinunternehmer eingerichtet, um unmittelbare finanzielle Schäden durch die Corona-Pandemie auszugleichen. Anlaufstellen sind jeweils die Förderbanken des Bundeslandes oder die Landesministerien für Wirtschaft. Kosten wie Miete und Betriebskosten sind mit diesen Fördermitteln abgedeckt. Eine Übersicht über die Fördermaßnahmen nach Bundesländern, in denen die Deutsche Wohnen Gewerbeimmobilien betreut, finden Sie im Folgenden sowie ergänzend die Hilfsangebote vom Bund für Gewerbe-Unternehmer.

Hilfsangebote vom Bund: 

1. Steuerliche Entlastungen

Unternehmen jeder Größe erhalten steuerliche Hilfen, um ihre Liquidität zu verbessern. Für unmittelbar vom Coronavirus betroffene Unternehmen gilt dies bis Ende 2020.

Stundung von Steuerzahlungen: Wenn Unternehmen aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie in diesem Jahr fällige Steuerzahlungen nicht leisten können, sollen diese Zahlungen auf Antrag befristet und grundsätzlich zinsfrei gestundet werden. Den Antrag können Unternehmen bis zum 31. Dezember 2020 bei ihrem Finanzamt stellen.

An die Bewilligung der Stundung sind dabei keine strengen Anforderungen geknüpft. Unternehmen müssen darlegen, dass sie unmittelbar betroffen sind. Den Wert entstandener Schäden müssen sie aber nicht im Einzelnen belegen. Damit wird die Liquidität der Steuerpflichtigen unterstützt, indem der Zeitpunkt der Steuerzahlung hinausgeschoben wird. Diese Maßnahme betrifft die Einkommen- und Körperschaftsteuer sowie die Umsatzsteuer.

Anpassung von Vorauszahlungen: Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler können außerdem die Höhe ihrer Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer anpassen lassen. Gleiches gilt für den Messbetrag für Zwecke der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen. Hierfür können sie bei ihrem Finanzamt einen Antrag stellen. Sobald klar ist, dass die Einkünfte der Steuerpflichtigen im laufenden Jahr voraussichtlich geringer sein werden als vor der Corona-Pandemie erwartet, werden die Steuervorauszahlungen unkompliziert und schnell herabgesetzt. Dies soll die Liquiditätssituation verbessern.

Vollstreckungsmaßnahmen ausgesetzt: Auf die Vollstreckung von überfälligen Steuerschulden will der Fiskus bis zum Ende des Jahres verzichten. Säumniszuschläge, die in dieser Zeit gesetzlich anfallen, sollen erlassen werden. Dies betreffen die Einkommen- und Körperschaftsteuer sowie die Umsatzsteuer. Zu vergleichbaren Maßnahmen hat das Bundesfinanzministerium darüber hinaus die Zollverwaltung angewiesen, die u. a. die Energiesteuer und Luftverkehrsteuer verwaltet. Sie gelten außerdem für die Versicherungssteuer und die Umsatzsteuer, soweit diese vom Bundeszentralamt für Steuern verwaltet wird.

Auch die Reduzierung der Umsatzsteuer im Hotel- und Gaststättengewerbe von 19 auf 7 Prozent ist derzeit im Gespräch, damit mehr Kunden kommen und mehr konsumieren.

2. Unterstützungspaket für Start-ups
(Stand: 1. April 2020)

Start-ups haben grundsätzlich Zugang zu allen Unterstützungsmaßnahmen des Corona-Hilfspakets. Jedoch passen klassische Kreditinstrumente häufig nicht auf die Bedürfnisse von Start-ups, jungen Technologieunternehmen und kleinen mittelständischen Unternehmen. In vielen Fällen erfüllen sie die von Hausbanken gestellten Anforderungen an Kreditnehmer aufgrund ihres jungen Alters und meist sehr innovativen Geschäftsmodells nicht. 

Deshalb bietet der Bund ein maßgeschneidertes Unterstützungspaket an, nimmt dafür rund zwei Milliarden Euro in die Hand und erweitert die Wagniskapitalfinanzierung. So sollen auch weiterhin Finanzierungsrunden für zukunftsträchtige innovative Start-ups aus Deutschland möglich bleiben.

Zum Hilfspaket sollen insbesondere folgende Elemente gehören, die schrittweise umgesetzt werden:

  • Stärkung der Wagniskapitalinvestoren (auf Fondsebene) für die zusätzliche Kapitalbereitstellung für in Liquiditätsengpässe geratende Portfolio-Unternehmen
  • Unterstützung der Finanzierungsrunden bei ausfallenden Fondsinvestoren („Sekundärmarkt“)
  • Unterstützung von jungen Start-ups ohne Wagniskapitalgeber im Gesellschafterkreis und kleinen Mittelständlern

3. Kurzarbeitergeld 
(Stand: 23. März 2020)

Bereits jedes dritte Unternehmen in Deutschland nutzt es: Kurzarbeitergeld ist ausschließlich für die sozialversicherungspflichtigen Mitarbeiter zu beantragen. Für den Geschäftsinhaber ist dies nicht möglich. Dieser soll sich von der einmaligen Soforthilfe in Höhe von 5.000 Euro in der Zeit von April bis Juni bedienen.

Kurzarbeitergeld kann nun einfacher und zu verbesserten Bedingungen in Anspruch genommen werden. So müssen nur noch zehn Prozent der Beschäftigten in einem Betrieb von Arbeitsausfall betroffen sein. Die Sozialversicherungsbeiträge werden voll übernommen und auch Leiharbeit wird in die Regelung einbezogen. Die Unternehmen werden auf diese Weise deutlich stärker entlastet als während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Darüber hinaus wird vorübergehend auf die vollständige Anrechnung des Entgelts aus einer Beschäftigung (Minijob zur Aufstockung), die der Arbeitnehmer während der Kurzarbeit aufnimmt, verzichtet. 

Dies schafft einen Anreiz, auf freiwilliger Basis vorübergehende Tätigkeiten in aktuell wichtigen Bereichen wie dem Gesundheitswesen, der Landwirtschaft und der Versorgung mit Lebensmitteln aufzunehmen. Für den Fall von Betriebsschließungen oder Schwierigkeiten im Betrieb aufgrund von ausbleibenden Aufträgen oder fehlenden Zulieferungen kann das Kurzarbeitergeld eingreifen. Es kann auf Antrag im Einzelfall durch die jeweilige zuständige Agentur für Arbeit gewährt werden. Ob die Voraussetzungen für die Gewährung des Kurzarbeitergeldes vorliegen, prüft die zuständige Agentur für Arbeit im Einzelfall.

Nähere Informationen zur Beantragung des Kurzarbeitergeldes sind auf der Website der Bundesagentur für Arbeit zu finden.

Fragen und Antworten zu den arbeitsrechtlichen Auswirkungen des Coronavirus finden Sie auf der Website des Bundesarbeitsministeriums.

4. Beratungshilfen/Hilfestellung: Kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler
(Stand: 3. April 2020)

Das Bundeswirtschaftsministerium fördert ab sofort Beratungen für von Corona betroffene kleine und mittlere Unternehmen einschließlich Freiberufler bis zu einem Beratungswert von 4.000 Euro ohne Eigenanteil. Die verbesserten Förderkonditionen für die Inanspruchnahme professioneller Beratungsleistungen gelten befristet bis Ende 2020. Mit den geänderten Förderbedingungen ergänzt das Bundeswirtschaftsministerium die finanziellen Instrumente, die die Bundesregierung in der vorigen Woche beschlossen hat.

Die Ergänzung der Rahmenrichtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows finden Sie hier (PDF). Nähere Informationen – insbesondere zur Antragstellung – hält das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) auf seiner Homepage unter www.bafa.de/unb bereit.

Für die Förderangebote der einzelnen Bundesländer klicken Sie bitte im folgenden Ausklappmenü auf das für Sie betreffende Bundesland.

Informationen der einzelnen Bundesländer

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat ein Soforthilfeprogramm aufgelegt: Gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen und Angehörige der Freien Berufe, die sich unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befinden und massive Liquiditätsengpässe erleiden, werden mit einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss unterstützt.

Geben soll es:

  • für Solo-Selbständige und Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten 9.000 Euro,
  • für Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten 15.000 Euro
  • und für Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten 30.000 Euro.

Antragsformular:

https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/soforthilfe-corona/

Anlaufstelle ist die Investitionsbank Berlin (IBB).

Die Höhe der Soforthilfe beträgt:

  • für Solo-Selbständige und Kleinstunternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten 5.000 Euro aus Landesmitteln sowie weitere maximal 9.000 Euro aus Bundesmitteln
  • für Unternehmen bis 10 Beschäftigte maximal 15.000 Euro aus Bundesmitteln

Die Beträge aus der Soforthilfe decken laufende Betriebskosten wie zum Beispiel Miete, Kredite für Betriebsräume und Leasingraten ab.

Betroffene können Anträge hier online stellen:  

https://www.ibb.de/de/wirtschaftsfoerderung/themen/coronahilfe/corona-liquiditaets-engpaesse.html

Anlaufstelle ist die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) mit dem Förderprogramm „Soforthilfe Corona Brandenburg“.

Zuschuss von 9.000 bis zu 60.000 Euro, in Abhängigkeit der Anzahl an Beschäftigten (0 bis 100 Beschäftigte) für gewerbliche Unternehmen, Solo-Selbstständige und Angehörige der Freien Berufe.

Betroffene können hier Anträge stellen:  

https://www.ilb.de/de/wirtschaft/zuschuesse/soforthilfe-corona-brandenburg/

Der Förderantrag ist als Download auf der Website der Investitionsbank des Landes Brandenburg (www.ilb.de) unter dem Reiter „Konditionen, Formulare und Dokumente“ abrufbar.

Das Antragsformular ist digital ausfüllbar. Den ausgefüllten Antrag müssen Sie anschließend noch ausdrucken und rechtsverbindlich unterschreiben.

Fördermittel gibt es über die „Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige“ des Bundes und des Landes Hessen. Anträge können seit dem 30. März ausschließlich online beim Regierungspräsidium Kassel gestellt werden. http://www.rpkshe.de/coronahilfe

Details zum Programm finden Betroffene direkt auf der Internetseite des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen.

Weitere Informationen ebenfalls bei der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBa): https://www.wibank.de.

Erste Förderhilfe verspricht die Niedersachsen-Bank bis 20.000 Euro für Solo-Selbständige und kleine Unternehmen. Betroffene können sich hierhin wenden: www.nbank.de.

Ergänzend greift der Niedersachsen-Liquiditätskredit bis 50.000 Euro.

Die NBank ist auch der Ansprechpartner für die Bundes-Soforthilfen in Niedersachsen.

Die Antragsstellung erfolgt ausschließlich auf elektronischem Weg über das Kundenportal der NBank. https://www.nbank.de/Service/Kundenportal/Zugang-zum-Kundenportal/index.jsp

Informationen über Zuschüsse erhalten Freiberufler, Solo-Selbständige und Kleinunternehmen auf der Internetseite des Wirtschaftsministeriums NRW: www.wirtschaft.nrw/corona.

Schnelle und unbürokratische Hilfe verspricht auch die NRW.BANK unter dem Dach des NRW-Rettungsschirms. Hier berät das Service-Center unter 0211/91 741 4800 kostenlos zu den passenden Förderprogrammen.

Weitere Informationen zu den genauen Umfängen des Hilfspakets:

https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/20200319_massnahmenpaket_corona_final_mwide.pdf

Ansprechpartner sind die Investitions- und Struktur-Bank Rheinland-Pfalz (ISB) und die Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz.

https://isb.rlp.de/604-corona-soforthilfe-kredit-rlp.html
https://www.bb-rlp.de

  • Solo-Selbständige und Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten erhalten ein Sofortdarlehen über 10.000 Euro
  • Unternehmen mit bis zu 30 Beschäftigten erhalten ein Sofortdarlehen über 30.000 Euro sowie einen Zuschuss über 9.000 Euro

Die gewährten Kredite sind bis zum 31. März 2022 tilgungsfrei.

Weitergehende Informationen finden Sie auf der Seite des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz unter dem Punkt „Soforthilfen für Selbstständige und kleine Unternehmen“.

Solo-Selbständige sowie Unternehmen mit Betriebsstätten in Sachsen und mit bis zu einer Million Euro Jahresumsatz können direkt bei der Sächsischen AufbauBank (SAB) ein Darlehen von bis zu 50.000 Euro und in Ausnahmefällen von bis zu 100.000 Euro bekommen. Eine Beschränkung auf eine bestimmte Mitarbeiterzahl gibt es nicht.

https://www.sab.sachsen.de

Wie das sächsische Wirtschaftsministerium weiter mitteilte, wird bei Darlehensnehmern, welche die jetzt entgangenen Gewinne nicht nachholen können, frühestens nach 36 Monaten geprüft, ob eine Stundung möglich ist oder die Voraussetzungen vorliegen, auf eine Rückzahlung zu verzichten.

Darüber hinaus versicherte Wirtschaftsminister Martin Dulig, dass Antragstellern dieses „Sachsen-hilft-sofort-Programmes“ kein Nachteil entstehen soll, wenn das angekündigte Zuschuss-Programm des Bundes startet.

Unternehmen in Sachsen-Anhalt, die vom Ausbruch des Coronavirus wirtschaftlich betroffen sind, können sich bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt kostenfrei über die Hotline 0800 56 007 57 beraten lassen.

In Anlehnung an das Hilfspaket des Bundes wird das Wirtschaftsministerium eine Richtlinie zur Corona-Soforthilfe erlassen:

  • Betriebe bis zu 5 Mitarbeitern erhalten bis zu 9.000 Euro,
  • 6 bis 10 Mitarbeitern bis zu 15.000 Euro,
  • 11 bis 25 Mitarbeitern bis zu 20.000 Euro,
  • 26 bis 50 Mitarbeitern bis zu 25.000 Euro.

Ausgereicht werden die Zuschüsse über die Investitionsbank Sachsen-Anhalt. Seit Montag (30. März 2020) können sich Unternehmer und Solo-Selbstständige den Antrag herunterladen.

Weitere Informationen auf: https://www.ib-sachsen-anhalt.de/coronavirus-informationen-fuer-unternehmen

Die Landesregierung hat in einem ersten Schritt eine Sofort-Hilfe organisiert, insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen. Neben zinslosen Steuerstundungen durch das Finanzministerium hat das Wirtschaftsministerium zusammen mit den Förderbanken die Kredit-Angebote auf die aktuellen Bedarfslagen der Unternehmen neu ausgerichtet.

  • Bei bis zu 5 Beschäftigten beträgt die Sofort-Hilfe 9.000 Euro.
  • Bei über 5 und bis zu 10 Beschäftigte beträgt die Sofort-Hilfe 15.000 Euro.

Die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH), die Bürgschaftsbank und die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft haben ihre Angebote auf die aktuellen Bedarfslagen der Unternehmen neu ausgerichtet, um den Zugang zu Finanzierungsmitteln zu erleichtern: https://www.ib-sh.de/infoseite/corona-beratung-fuer-unternehmen.

Hier sind Fördermittel auf Unternehmen beschränkt, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohende Notlage geraten sind. Wie in anderen Bundesländern richtet sich die Einmalzahlung unter anderem an Solo-Selbstständige und Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten. Dabei gibt es für Unternehmen bis zu 5 Mitarbeitern einmalig vom Land 5.000 Euro. Die Hilfe soll dann durch Bundesmittel um 4.000 Euro auf 9.000 Euro aufgestockt werden.

Für Unternehmen mit bis zu 10 Mitarbeitern sollen vom Land 10.000 Euro kommen. Auch hier soll der Betrag durch Gelder des Bunds auf 15.000 Euro erhöht werden, wenn die Bundesmittel endgültig beschlossen sind. Außerdem gibt es für Unternehmen mit bis zu 25 Mitarbeitern 20.000 Euro und solche mit bis zu 50 Mitarbeitern 30.000 Euro.

Antragstellung: erfolgt über die Handwerkskammern in Thüringen und über die Aufbaubank. Der Antrag steht auf den Internetseite der HWK Erfurt unter www.hwk-erfurt.de/soforthilfe, der Handwerkskammer für Ostthüringen unter www.hwk-gera.de und der Handwerkskammer Südthüringen unter www.hwk-suedthueringen.de bereit.