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Herr Karayüz, wie hat man sich die Versicherungsagentur der Zukunft in der Kottbusser Straße vorzustellen?

Als eine absolute Wohlfühloase an einem extrem spannenden Ort im Coworking-Style für Menschen aus der Finanzdienstleistungsbranche. Dahinter steht unterstützend die starke Administration der Allianz und bildet die geschäftliche Basis. Die Menschen, die da arbeiten, sind zu einem Teil unsere Mitarbeiter der Allianz Generalvertretung und Coworker, die an diesem Technology Hub digitale Lösungen für die Versicherungsbranche entwickeln. Zentrum ist dabei der Kaffeetresen im Eingangsbereich.
 

Und was haben die Kreuzbergerinnen und Kreuzberger in „36“ gesagt, dass jetzt die Allianz Nachbar ist?

Klar gab es da Skepsis, aber nachdem klar war, dass ein Kreuzberger Türke dahintersteht, hat sich das schnell beruhigt.
 

Sie selbst sitzen mit Ihrem Büro an der Friedrichstraße in Mitte, mit Ihrer Versicherungsagentur der Zukunft sind Sie auch zurück in Ihre Heimat gezogen …

… ja, das stimmt. Auch wenn sich Kreuzberg in den vergangenen Jahren sehr verändert hat, liegt mir der Bezirk sehr am Herzen und wir haben – auch als Unternehmen – immer versucht, etwas für den Kiez zu tun. Ein Beispiel ist es, dabei zu helfen, dass eine leerstehende Ladenfläche an einen lokalen Einzelhändler vermietet wird und nicht an den Betreiber einer Spielhalle, auch wenn sich das für den Vermieter womöglich mehr lohnt. Das gilt auch für unseren neuen Standort in der alten Bankfiliale gleich am Kottbusser Tor. Klar ist die direkte Nachbarschaft zum U-Bahnhof Kottbusser Tor mit seiner aggressiven Drogenszene nicht immer einfach, aber wir helfen dabei, dass der Kiez nicht kippt.
 

Die Versicherungswirtschaft gehört nicht zu den Branchen, die einem als erste einfällt, wenn es um moderne Konzepte für die Arbeitswelt von morgen geht ...

Ich habe für die Allianz ein Konzept entwickelt, das dafür sorgt, dass wir mehr junge Menschen für die Versicherungswirtschaft gewinnen. Es beginnt damit, dass wir zur Rekrutierung moderne Formen der Kommunikation wie Social Media nutzen und endet damit, dass wir die jungen Frauen und Männer völlig anders zu Versicherungsfachleuten ausbilden als gewohnt, nämlich in zehn Wochen statt in 13 Monaten. Dazu haben wir uns als das präsentiert, was wir sind: jung, dynamisch, digital und emotional. Das muss sich auch im Umgang, in der Gestaltung der Arbeitsräume, in den Möbeln und im Standort widerspiegeln. Das haben wir mit der Versicherungsagentur der Zukunft umgesetzt, und zwar mit Erfolg: Denn wir sind dabei, den Assekuranzmarkt europaweit zu verändern. Ich gebe national und international Schulungen vor Vorständen zum Thema „Versicherungsagentur der Zukunft“.
 

Ihr Vermieter an diesem Standort ist die Deutsche Wohnen …

Ja, das stimmt. Schon mein Vater hatte einen guten Draht zur GSW und später zur Deutsche Wohnen und wir haben gemeinsam viele Vermietungen von Gewerbeflächen im Bezirk begleitet. Das hat sich auch bei unserem Coworking-Space wieder bewährt. In Zukunft wollen wir mit anderen Partnern vor Ort diese Zusammenarbeit intensivieren, denn wir wollen die Kottbusser Straße und den Kottbusser Damm deutlich aufwerten, lebenswerter machen und in eine attraktive Einkaufsstraße verwandeln. Dazu brauchen wir neben den Gewerbetreibenden, der Politik und der Verwaltung auch die Deutsche Wohnen.

Nach dem Umbau

Nach dem Umbau

Nach dem Umbau

Nach dem Umbau

Vor dem Umbau

Vor dem Umbau