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Ziel war es, innerhalb von zehn Jahren 18.000 Wohnungen für 50.000 Menschen zu schaffen – ein Kraftakt. Mit den Planungen wurde im Jahr 1959 begonnen und die ersten Berlinerinnen und Berliner zogen im Jahr 1964 ein. Mit zu den Bauarbeiten gehörten vier U-Bahnhöfe, ein Schwimmbad, ein Einkaufszentrum sowie Schulen und Kitas. Dann wurden noch 15.000 Bäume gepflanzt. Hier, im Berliner Bezirk Neukölln, zwischen den alten Siedlungen Britz, Buckow und Rudow, besitzt die Deutsche Wohnen heute mehr als 2.700 Wohnungen und ist damit ein wichtiger Teil dieser Großsiedlung.

Zu Hochhäusern und Großsiedlungen gibt es unterschiedliche Meinungen. Allerdings leben die, die in den Häusern der Deutsche Wohnen in der Gropiusstadt wohnen, zumeist sehr gerne und auch lange dort. Das wundert nicht, wenn man die Wohnungen kennt. Sie sind praktisch aufgeteilt und wirken großzügig. Dazu sind sie durch die großen Fensterfronten sehr hell und in vielen Häusern und Etagen gibt es eine gute und lebendige Nachbarschaft. Noch heute wohnen viele der Erstbezieher im Quartier und fühlen sich hier wohl. In den vergangenen Jahren hat es junge Familien in größerer Zahl hierhergezogen – ganz in den Süden Berlins und damit an die Grenze zum grünen Brandenburg. Das hat gute Gründe: Es gibt einen vielfältigen Einzelhandel vor Ort, die Kitas und Schulen sind gut erreichbar, es gibt mehrere Ärztehäuser und viele Grünflächen. Dazu kommt in den Hochhäusern der oft sensationelle Blick auf Berlin. Und auch die 300 Seniorenwohnungen, die zum Bestand gehören, erfreuen sich großer Beliebtheit.

Eine neue Fassade für das Hochhaus im Stieglitzweg

Zurzeit werden drei der 14 Stockwerke hohen Häuser der Deutsche Wohnen saniert. Die Arbeiten am Hochhaus Stieglitzweg sind bereits abgeschlossen. Dazu wurde für die Großsiedlung ein echter Hingucker geschaffen: Unter dem Motto „Vertical Urbanism – die vertikale Gropiusstadt“ haben die Architekten eine Fassade entworfen, die zum Teil mit Alucobond­Platten belegt ist, in der sich Sonne, Himmel und Wolken spiegeln. Nicht so augenfällig ist, dass sehr viel zur Einsparung von Energie unternommen wurde. So wird weniger Energie für das Heizen verbraucht und der Ausstoß von Kohlendioxid gesenkt.

Zu Besuch in der Gropiusstadt

Christa Betz lebt seit mehr als 50 Jahren in der Gropiusstadt – und das sehr gerne. Gearbeitet hat sie hier auch als Leiterin der Stadtbücherei. Zu Besuch auf einen Kaffee bei einer, die viel erzählen kann.

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