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Die Henkelsiedlung in Düsseldorf blickt auf eine lange Geschichte zurück. Ein Großteil der heutigen Siedlung wurde in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts als eine Werkssiedlung des Henkel-Konzerns errichtet. Führender Architekt war Wilhelm Beckmann. Nach dem Erwerb hat die Deutsche Wohnen mehr als 1,8 Millionen Euro in die Sanierung des Quartiers im Stadtteil Reisholz investiert. So wurden die Fassaden zahlreicher Gebäude neu angestrichen und rund 170 von 400 Wohnungen erhielten einen Balkon.

Im Dezember 2014 hat die Landeshauptstadt Düsseldorf einen Teil der Siedlung – 159 der insgesamt 406 Wohneinheiten – in die Denkmalliste eingetragen und damit unter Denkmalschutz gestellt. Zur Begründung führte sie an, dass die Siedlung Zeugnis dafür ist, wie in ökonomisch schwierigsten Zeiten – das gilt vor allem für die Weltwirtschaftskrise – angemessener Wohnraum für die Arbeiterschaft geschaffen wurde. Auch heute noch ist der Stadtteil Reisholz ein industriell geprägtes Gebiet mit Werksniederlassungen von Henkel und BASF. Zudem wurde hervorgehoben, dass die Siedlung mit ihren um ein Zentrum angeordneten Wohnhöfen und ihren großen Freiflächen den Arbeitern damals ein Mindestmaß an Selbstversorgung gewährleistete.