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Berlin, 22.12.2015

„Mit dem Projekt möchten wir einer ganz besonders schutzbedürftigen Gruppe helfen: den jugendlichen Flüchtlingen. Hierbei ist es aber nicht mit der Bereitstellung von Wohnungen getan. Für eine nachhaltige Integration ist eine enge Betreuung und der Aufbau von Wissen und Kompetenz rund um das Wohnen wichtig – durch einen Wohnführerschein für Flüchtlinge “, sagt Stefanie Steinfurth, Regionalleiterin Ost der Deutsche Wohnen Immobilien Management GmbH.

Juliane Witt, Jugendstadträtin von Marzahn-Hellersdorf und Schirmherrin des Wohnführerscheins, erklärt: „Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit mit der Deutsche Wohnen bei diesem so wichtigen Thema. Die Menschen, die zu uns flüchten, wünschen sich ein sicheres Zuhause und eine neue Zukunft in Deutschland. Gerade den jugendlichen Flüchtlingen gilt hier unsere besondere Verantwortung.“

Zum Auftakt der Kooperation stellt die Deutsche Wohnen dafür drei Wohnungen im Berliner Stadtteil Hellersdorf bereit. Ansatz von JaKuS ist es, geflüchtete Jugendliche und Berliner Jugendliche zusammenzubringen und so Integration von Beginn an zu fördern. Hier setzt die Kooperation auf eine bereits erfolgreiche Zusammenarbeit von Deutsche Wohnen und JaKuS auf, bei der die Immobiliengesellschaft Wohnungen an Berliner Jugendliche mit sozialen Herausforderungen vergibt, die von JaKuS betreut werden.

Für die Betreuung der Jugendlichen wird die JaKuS ab Februar 2016 ein Büro aus dem Bestand der Deutsche Wohnen in der Mark-Twain-Straße in Marzahn-Hellersdorf beziehen, das als gemeinsamer Treffpunkt und Kommunikationsort für die jugendlichen Flüchtlinge und die Berliner Jugendlichen dient. Vier Sozialpädagogen werden dort zukünftig arbeiten, darunter ein Mitarbeiter mit syrischen Wurzeln, der seit elf Jahren in Deutschland lebt. Das Engagement des syrischen Sozialpädagogen ermöglicht nicht nur eine unkomplizierte sprachliche Verständigung, sondern auch ein gutes Verständnis für die Herausforderungen der vorrangig syrischen Jugendlichen bei der Integration in Deutschland. Im Rahmen des Kooperationsprojekts unterstützte die Deutsche Wohnen die Weiterqualifizierung des Sozialpädagogen.

Bei der Integration der jugendlichen Flüchtlinge setzt das Kooperationsprojekt zudem auf ein bewährtes Instrument: den Wohnführerschein. Der Wohnführerschein ist ein Qualifizierungsprogramm, das junge Menschen fit für die eigene Wohnung macht. „Wir werden den Wohnführerschein auf die Bedürfnisse der jugendlichen Flüchtlinge anpassen – nicht nur sprachlich, sondern auch im Hinblick auf kulturelle, gesetzliche und soziale Besonderheiten in Deutschland. Das fördert ein nachbarschaftliches Miteinander im Quartier“, erläutert Frieder Moritz, Geschäftsführer der JaKuS.

Nachdem bereits am 15. Dezember 2015 ein erster jugendlicher Flüchtling aus Syrien seine Wohnung bei der Deutsche Wohnen bezogen hat, folgen voraussichtlich im Januar 2016 weitere Jugendliche.

 

 

Die Deutsche Wohnen

Die Deutsche Wohnen ist eine der führenden börsennotierten Immobiliengesellschaften in Deutschland und Europa, deren operativer Fokus auf der Bewirtschaftung und Entwicklung ihres Wohnungsbestands liegt. Der Bestand umfasst zum 30. September 2015 insgesamt 149.100 Einheiten, davon 147.000 Wohneinheiten und 2.100 Gewerbeeinheiten. Mit rund 107.000 Wohnungen im Großraum Berlin, darunter rund 15.000 im Bezirk Marzahn-Hellersdorf, ist die Deutsche Wohnen das größte Wohnungsunternehmen in Berlin.