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Berlin, 06.11.2015

Anwohner jeden Alters, Bewohner der nahegelegenen Flüchtlingsunterkunft, Jugendliche aus berufsbildenden Projekten des Vereins KIDS & CO, Schüler aus den umliegenden Oberschulen und Studenten der Alice Salomon Hochschule werden in den nächsten Wochen gemeinsam daran arbeiten, einen Picknicktisch mit einer Länge von mindestens 161 Metern zu bauen und damit den existierenden Weltrekord zu brechen. Am 18. Dezember 2015 wird der  Tisch mit einem vorweihnachtlichen Picknick eingeweiht. Ziel des Gemeinschaftsprojekts ist es, Begegnungen zwischen den Beteiligten zu schaffen, Integration zu fördern und auf das Quartier mit seinen sozialen Herausforderungen aufmerksam zu machen.

Der Weltrekordversuch ist ein erstes Ergebnis aus der Auswertung der Anwohner-Umfrage im Quartier Boulevard Kastanienallee. Studenten der Alice Salomon Hochschule und der Hochschule Anhalt hatten mit Unterstützung der Deutsche Wohnen und des Bezirks im Frühjahr 2015 Interviews und Befragungen von Fokusgruppen durchgeführt, um die Interessen, Perspektiven und Potenziale der Anwohner für das Quartier zu mobilisieren und darauf aufbauend neue Ideen zu entwickeln.

„Die Deutsche Wohnen hat sich vom ersten Tag an für den Bezirk engagiert“, erklärt Juliane Witt, Bezirksstadträtin für Jugend und Familie, Weiterbildung und Kultur von Marzahn-Hellersdorf, bei den Feierlichkeiten zum Start des Weltrekordversuches. „Sie übernimmt soziale Verantwortung, fördert das Miteinander im Quartier und entwickelt ihre Bestände nachhaltig. Neben dem Weltrekord geht es bei dem Projekt auch darum, dass Nachbarn sich wieder treffen, miteinander ihren Boulevard genießen und selbst aktiv Hand anlegen – wie heute hier.“

Mit über 2.200 Wohnungen im Quartier Boulevard Kastanienallee und rund 15.000 Wohneinheiten in Marzahn-Hellersdorf gehört die Deutsche Wohnen zu den größten Wohnungsgesellschaften im Bezirk und ist dort seit 2013 aktiv. Das Unternehmen fördert soziale und kulturelle Einrichtungen in Hellersdorf und vermietet Gewerberäume ermäßigt oder mietfrei an z.B. Kinder- und Jugendeinrichtungen, Nachbarschaftstreffs, Künstler und Kitas. Darüber hinaus werden zielgerichtet Projekte und Veranstaltungen von gemeinnützigen Organisationen in den Quartieren unterstützt. So wurde im September 2015 das  Projekt „In guter Nachbarschaft“ der bildenden Künstlerin Renate U. Schürmeyer und der Mediatorin Anne Haedke finanziert und durch die Bereitstellung von Räumlichkeiten ermöglicht. In einer Gewerbeeinheit der Deutsche Wohnen im Kastanienboulevard richteten sie eine öffentliche Nähstube ein, in der Anwohner und Flüchtlinge gemeinsam Picknickdecken nähten. Idee des Projektes war den Beteiligten eine niedrigschwellige Möglichkeit für eine Begegnung und damit den gegenseitigen Austausch zu ermöglichen. Ziel des Projekts ist eine bessere Integration von Anwohnern und Flüchtlingen.

„Das Ziel unseres Engagements ist eine Stärkung des sozialen Zusammenhalts und eine höhere Identifikation mit dem Quartier“, erklärt Stefanie Steinfurth, Regionalleiterin Ost der Deutsche Wohnen Immobilien Management GmbH. „Vor diesem Hintergrund begrüßen wir ausdrücklich, dass der Senat den Boulevard Kastanienallee als neues Quartiersmanagement-Gebiet im Programm Soziale Stadt ausgewiesen hat.“
 

Die Deutsche Wohnen

Die Deutsche Wohnen ist eine der führenden börsennotierten Immobiliengesellschaften in Deutschland und Europa, deren operativer Fokus auf der Bewirtschaftung und Entwicklung ihres Wohnungsbestands liegt. Der Bestand umfasst zum 30. Juni 2015 insgesamt 144.000 Einheiten, davon 141.900 Wohneinheiten und 2.100 Gewerbeeinheiten. Die Deutsche Wohnen ist Eigentümerin von Wohnungen in vier Siedlungen der Berliner Moderne, welche im Juli 2008 zum UNESCO-Welterbe erklärt wurden: der Weißen Stadt, der Hufeisensiedlung Britz, der Wohnstadt Carl Legien sowie der Ringsiedlung Siemensstadt.