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Frankfurt am Main/Berlin, 18.03.2016

Jahresergebnis zum 31. Dezember 2015

  • Anhaltend positive Marktdynamik führt zu Portfolioaufwertung um EUR 1,7 Mrd. und Erhöhung des EPRA NAV um 29 % auf EUR 23,01 je Aktie
  • Anstieg des FFO I um 39 % auf rund EUR 303 Mio. bzw. EUR 0,94 je Aktie
  • Dividende (Vorschlag) um 23 % auf EUR 0,54 je Aktie gesteigert
  • Weiterer Anstieg des FFO I auf mindestens EUR 360 Mio. und des EPRA NAV auf EUR 25 bis EUR 26 je Aktie für 2016 erwartet

Der Funds from Operations (FFO I) hat sich im Berichtsjahr durch die Realisierung von Synergieeffekten, deutlich gesunkene Finanzierungskosten nach den erfolgreichen Refinanzierungen sowie organisches Wachstum um 39 % auf EUR 303,0 Mio. erhöht (Vorjahr: EUR 217,6 Mio.). Der FFO I je Aktie ist um rund 25 % auf EUR 0,94 gestiegen. Der FFO II (inkl. Verkauf) verbesserte sich auf EUR 371,9 Mio. (Vorjahr: EUR 270,0 Mio.) und je Aktie um rund 25 % auf EUR 1,16. Der Verschuldungsgrad (Loan to Value Ratio) reduzierte sich zum Stichtag auf 38,0 % (31. Dezember 2014: 51,0 %). Der EPRA NAV (unverwässert) stieg im Vergleich zum Vorjahr signifikant um 29 % auf EUR 23,01 je Aktie (31. Dezember 2014: EUR 17,86 je Aktie).

 

Deutliche Steigerung der operativen Ergebnisse

Das Portfolio der Deutsche Wohnen umfasste zum 31. Dezember 2015 mehr als 148.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten mit einem Fair Value von rund EUR 12 Mrd. Die Vertragsmiete im Gesamtbestand belief sich zum Stichtag auf EUR 5,89 je m², bei einem Leerstand von 1,8 %. Auf Like-for-like-Basis erzielte die Deutsche Wohnen in den strategischen Kern- und Wachstumsregionen ein Mietwachstum von 3,6 %. Der Leerstand verringerte sich hier von 1,9 % auf 1,7 %.

Im Berichtsjahr konnten die Vertragsmieten auf EUR 634,0 Mio. (Vorjahr: EUR 626,3 Mio.) gesteigert werden, mit einem operativen Ergebnis (Net Operating Income – NOI) von EUR 474,9 Mio. (Vorjahr: EUR 460,6 Mio.). Die NOI-Marge erhöhte sich von 73,5 % auf 74,9 %. Das bereinigte EBITDA ohne Verkaufsergebnis und Einmalaufwendungen hat sich um 10 % auf EUR 523,9 Mio. (Vorjahr: EUR 475,3 Mio.) verbessert. Hierzu trugen insbesondere die Effizienzgewinne aus der abgeschlossenen GSW-Integration bei. Die bereinigte EBITDA-Marge ist deutlich um gut 4 Prozentpunkte von 67,5 % auf 71,8 % gestiegen.

Vor dem Hintergrund der anhaltend hohen Immobiliennachfrage wurde insbesondere das Verkaufsergebnis um 32 % auf EUR 68,9 Mio. (Vorjahr: EUR 52,4 Mio.) erhöht. Insgesamt wurden 9.405 Einheiten in 2015 umsatzwirksam veräußert, davon 1.908 im Rahmen der Wohnungsprivatisierung und 7.497 im institutionellen Verkauf.

 

Wertzuwachs setzt sich fort

Im Geschäftsjahr 2015 profitierte die Deutsche Wohnen wiederholt von einem dynamischen Marktumfeld und der hervorragenden Entwicklung des Portfolios vor allem in den Core+-Regionen. Im Rahmen der Portfoliobewertung beläuft sich der Wertzuwachs auf rund EUR 1,7 Mrd. Maßgebliche Aufwertungen betrafen im Wesentlichen den Großraum Berlin mit rund EUR 1,6 Mrd. und die Rhein-Main-Region und das Rheinland mit rund EUR 0,1 Mrd.

Zukauf von 22.000 Einheiten stärkt Wachstum

2015 konnten insgesamt knapp 22.000 Wohneinheiten in verschiedenen Transaktionen erworben werden. Davon befinden sich gut zwei Drittel in Core+-Regionen und der Rest überwiegend in
Core-Regionen. Mit mehr als 11.000 Wohneinheiten stärkt die Deutsche Wohnen ihren Bestand in Berlin, einem der am dynamischsten wachsenden Märkte in Deutschland. Durch die Ergänzung des bestehenden Portfolios kann die Deutsche Wohnen den erworbenen Wohnungsbestand aufgrund von Skaleneffekten kostenoptimal bewirtschaften. Die getätigten Akquisitionen werden 2016 wesentlich zum Wachstum des Unternehmens beitragen.

 

Kapitalmarkt würdigt den Unternehmenserfolg

Der Kurs der Deutsche Wohnen-Aktie hat sich 2015 mit einem Plus von 31 % erneut stark entwickelt und konnte damit auch die positiven Trends der Branchen-Benchmarks wie EPRA Germany übertreffen. Vorbehaltlich der Zustimmung der Hauptversammlung profitieren unsere Aktionäre darüber hinaus von einer um 23 % höheren Dividende von EUR 0,54 je Aktie. Vor dem Hintergrund der anhaltend positiven Geschäftsentwicklung ist zudem beabsichtigt, die Ausschüttungsquote erstmalig für die für das Geschäftsjahr 2016 zu zahlende Dividende von derzeit 60 % auf 65 % des FFO I zu erhöhen.

 

Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2016 geht die Deutsche Wohnen von einem weiterhin günstigen Marktumfeld aus. Im Rahmen des Basisszenarios, das heißt ohne weitere Zukäufe und opportunistische Verkäufe, erwartet das Unternehmen eine Steigerung des FFO I auf mindestens EUR 360 Mio. bei einem Verschuldungsgrad (LTV) von rund 40 %. Bei gleichbleibenden Rahmenbedingungen und ohne Sondereffekte werden auch für 2016 Bewertungsgewinne des Immobilienbestands erwartet. Der EPRA NAV je Aktie soll dementsprechend zwischen EUR 25 und EUR 26 liegen. Mit ihrem EUR 400 Mio. Modernisierungsprogramm erwartet die Deutsche Wohnen durch zielgerichtete Investitionen in Core+-Regionen weiteres Wertpotential für die Zukunft zu generieren.

 

Deutsche Wohnen

Die Deutsche Wohnen ist eine der führenden börsennotierten Immobiliengesellschaften in Deutschland und Europa, deren operativer Fokus auf der Bewirtschaftung und Entwicklung ihres Portfolios, mit dem Schwerpunkt auf Wohnimmobilien, liegt. Der Bestand umfasst zum 31. Dezember 2015 insgesamt 148.200 Einheiten, davon 146.100 Wohneinheiten und 2.100 Gewerbeeinheiten. Die Deutsche Wohnen ist im MDAX der Deutschen Börse gelistet und wird zudem in den wesentlichen Indizes EPRA/NAREIT, STOXX Europe 600 und GPR 15 geführt.

 

Wichtiger Hinweis

Diese Veröffentlichung stellt weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren dar.

Soweit in diesem Dokument in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten sind, stellen diese keine Tatsachen dar und sind durch die Worte "werden", "erwarten", "glauben", "schätzen", "beabsichtigen", "anstreben", "davon ausgehen" und ähnliche Wendungen gekennzeichnet. Diese Aussagen bringen Absichten, Ansichten oder gegenwärtige Erwartungen und Annahmen der Deutsche Wohnen und der mit ihr gemeinsam handelnden Personen zum Ausdruck. Die in die Zukunft gerichteten Aussagen beruhen auf gegenwärtigen Planungen, Schätzungen und Prognosen, die die Deutsche Wohnen und die mit ihr gemeinsam handelnden Personen nach bestem Wissen vorgenommen haben, treffen aber keine Aussage über ihre zukünftige Richtigkeit. Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen Risiken und Ungewissheiten, die meist nur schwer vorherzusagen sind und gewöhnlich nicht im Einflussbereich der Deutsche Wohnen oder der mit ihr gemeinsam handelnden Personen liegen. Es sollte berücksichtigt werden, dass die tatsächlichen Ergebnisse oder Folgen erheblich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen angegebenen oder enthaltenen abweichen können.