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Berlin, 13.01.2016

Senatorin Dilek Kolat: „Berlin ist seit Jahren bundesweit an der Spitze, was den Kampf gegen häusliche Gewalt angeht. Mit NeuRaum ergänzen wir unsere Hilfsangebote und entlasten gleichzeitig die Frauenhäuser für akute Notfälle. Ich freue mich besonders, dass dieses Engagement auch von der Wirtschaft anerkannt und unterstützt wird. Die Deutsche Wohnen gibt Frauen, die Opfer von Gewalt wurden ein knappes Gut: Wohnungen. Dafür bin ich dankbar, denn hier übernimmt ein großes, börsennotiertes Unternehmen aus Berlin soziale Verantwortung.“

Die Caritas baut seit Juli 2015 das Wohnprojekt „NeuRaum – Wohnen nach dem Frauenhaus“ für Frauen und Kinder aus allen sechs Berliner Frauenhäusern auf. Es handelt sich hierbei um ein durch die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen finanziertes Zuwendungsprojekt. Insbesondere Frauen, die schon länger in Frauenhäusern leben, sollen über das Projekt wieder eigene Wohnungen beziehen. Häufig haben sie es schwer, eigenständig Wohnungen anzumieten und müssen sich länger als notwendig in Notunterkünften aufhalten. Darum mietet die Caritas Trägerwohnungen an und überlässt sie den Frauen per Nutzungsvertrag. Perspektivisch sollen diese dann in den Mietvertrag eintreten. Dabei werden die Frauen vor Ort und über das Projektbüro in Alt-Lietzow (Charlottenburg) durch aktuell zwei Sozialarbeiterinnen betreut.

„Als Berliner Unternehmen legen wir Wert darauf, unsere gesellschaftliche Verantwortung hier in der Stadt und im Sinne der Berlinerinnen und Berliner wahrzunehmen. Nicht nur durch engagierte Quartiersarbeit wie in Hellersdorf, Kreuzberg oder Spandau. Sondern auch, in dem wir unsere Kompetenz und unseren Wohnungsbestand für Menschen mit Schwierigkeiten am Wohnungsmarkt nutzen. Dazu gehören neben Frauen aus Gewaltsituationen ganz aktuell auch Jugendliche aus problematischem Umfeld, denen wir Wohnungen zur Verfügung stellen“, so Dr. Kathrin Wolff, Generalbevollmächtigte der Deutsche Wohnen AG.

Die Deutsche Wohnen hat für "NeuRaum" in einem ersten Schritt sechs Wohnungen zur Verfügung gestellt, in diesem Jahr werden acht weitere folgen. NeuRaum möchte 2016 insgesamt 22 Wohnungen für Frauen aus Frauenhäusern bereitstellen. Weitere sollen perspektivisch folgen. Über 30 Frauen und Kindern wird damit die Rückkehr in ein eigenständiges Leben erleichtert.

Bereits seit mehreren Jahren engagiert sich die Deutsche Wohnen in einer Kooperation mit Hestia e.V., einem Verein zur Hilfe von Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt geworden sind. In enger Abstimmung mit Hestia stellt die Deutsche Wohnen regelmäßig geeigneten Wohnraum zur Verfügung und unterstützt damit die Frauen auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben.

Darüber hinaus engagiert sich die Deutsche Wohnen auch in vielen anderen Bereichen, beispielsweise bei der Vermittlung von Wohnraum an Flüchtlinge. Dies zum einen im Rahmen der direkten Vermietung von Wohnungen an Flüchtlinge. Zum anderen durch Kooperationen mit verschiedenen freien Trägern. In Marzahn-Hellersdorf beispielsweise stellt die Deutsche Wohnen jungen Menschen aus Krisengebieten in Zusammenarbeit mit JaKuS e.V., einem Berliner Träger der Jugendhilfe, Wohnungen zur Verfügung. Damit führt die Deutsche Wohnen eine schon bewährte Zusammenarbeit mit JaKuS fort, bei der bereits Wohnungen an Berliner Jugendliche mit sozialen Herausforderungen vergeben wurden. Darüber hinaus wird die Integrationsarbeit des Vereins auch finanziell unterstützt.

 

Die Deutsche Wohnen

Die Deutsche Wohnen ist eine der führenden börsennotierten Immobiliengesellschaften in Deutschland und Europa, deren operativer Fokus auf der Bewirtschaftung und Entwicklung ihres Wohnungsbestands liegt. Der Bestand umfasst zum 30. September 2015 insgesamt 149.100 Einheiten, davon 147.000 Wohneinheiten und 2.100 Gewerbeeinheiten. Die Deutsche Wohnen ist Eigentümerin von Wohnungen in vier Siedlungen der Berliner Moderne, welche im Juli 2008 zum UNESCO-Welterbe erklärt wurden: der Weißen Stadt, der Hufeisensiedlung Britz, der Wohnstadt Carl Legien sowie der Ringsiedlung Siemensstadt.