Diese Website setzt eigene Cookies und Cookies von Drittanbietern zur Analyse des Nutzungsverhaltens und zur Reichweitenmessung ein. Mehr Informationen und Möglichkeit zur Deaktivierung.

Themen

Wir sehen große Herausforderungen im Wohnungssektor: Urbanisierung, Klimawandel und demographischer Wandel. Diese betreffen Unternehmen und Gesellschaft gleichermaßen. Die daraus resultierenden Investitionen in den Bestand und Neubau dürfen jedoch nicht zulasten der Mieterinnen und Mieter erfolgen und müssen sozialverträglich ausgestaltet sein. Daher stellen wir zukünftig die individuelle Leistungsfähigkeit des Einzelnen in den Mittelpunkt und wollen unseren Mieterinnen und Mietern so die Angst nehmen, im Rahmen einer Sanierungsmaßnahme oder aufgrund eines zukünftigen Mieterhöhungsverlangens ihre Wohnung zu verlieren.

Weitere Fragen und Antworten zu unserem Mieterversprechen finden Sie hier.

Bei Mieterhöhungsmöglichkeiten nach einer Modernisierung schöpfen wir nicht die erlaubten 8 % Umlage aus, sondern kappen sobald die jeweilige Bruttowarmmiete einen Anteil von 30 % des Haushaltsnettoeinkommens überschreiten würde. In vielen Fällen bedeutet das, dass wir komplett auf eine Umlage verzichten und die gesamten Kosten selbst tragen. Bei Mieterhöhungen nach Mietspiegel können unsere Mieter finanzielle Härte anmelden, sobald die erhöhte Nettokaltmiete einen Anteil von 30 % des Haushaltsnettoeinkommens überschreitet – selbst wenn der Mietspiegel weitere Erhöhungen erlauben würde. Darüber hinaus vergeben wir seit dem Inkrafttreten unseres Mieterversprechens 25 % unserer Wohnungen an Menschen, die Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein haben bzw. an besondere Bedarfsgruppen.

Weitere Fragen und Antworten zu unserem Mieterversprechen finden Sie hier.

In Berlin lag die durchschnittliche Miete laut Berliner Mietspiegel von 2019 bei 6,72 Euro pro m². Mit 6,95 Euro pro m²  lag die durchschnittliche Miete im Bestand der Deutsche Wohnen in Berlin 2019 nur geringfügig darüber.

Deutschlandweit zahlten Mieter im Jahr 2019 durchschnittlich 7,04 Euro pro m². Im Vergleich: Die Mieter der Deutsche Wohnen zahlten 2019 deutschlandweit durchschnittlich 6,94 Euro pro m².

Betrachtet man nur die neu vermieteten Wohnungen so lag die Durchschnittsmiete der Deutsche Wohnen in Berlin 2019 bei rund 9,19 Euro pro m². Damit lag sie deutlich unter der durchschnittlichen Neuvermietungsmiete von 10,44 Euro pro m², die der CBRE Berlin Wohnmarktreport ausweist.

Die Deutsche Wohnen hält den Mietspiegel grundsätzlich für ein geeignetes Instrument zur Bestimmung der ortsüblichen Vergleichsmiete. Ein qualifizierter Mietspiegel muss jedoch nach wissenschaftlichen Regeln erstellt und statistisch fundiert sein. Diesen Anspruch erfüllt der Berliner Mietspiegel aus unserer Sicht nicht.

Ungeachtet dessen wenden auch wir den Berliner Mietspiegel an.

Vorab zur Erklärung: Der Berliner Mietspiegel ist ein komplexes Instrument. Er besteht aus einem sogenannten qualifizierten Teil – der Mietwerttabelle – und einem nicht qualifizierten Teil – der Orientierungshilfe mit ihren wohnwerterhöhenden und wohnwertmindernden Merkmalen.

Eine Wohnung wird zunächst anhand bestimmter Kriterien wie zum Beispiel ihrer „Lage“ und ihrem „Baualter“ in ein Tabellenfeld eingeordnet. Mit der Orientierungshilfe wird dann der genaue Mietwert zwischen dem Unterwert und dem Oberwert des jeweiligen Tabellenfeldes bestimmt.

An der Mietwerttabelle kritisieren wir insbesondere die bisher mangelhafte und nicht wissenschaftlich-statistisch fundierte Datenerhebung und Datenverarbeitung. Diese Kritik ist durch mehrere unabhängige, gerichtlich eingeholte Statistikgutachten bestätigt worden.

An der Orientierungshilfe kritisieren wir die Art und Weise ihrer Erstellung sowie die unausgewogene Gestaltung. So werden zum Beispiel ein hochwertig ausgestattetes Bad oder eine barrierearme Wohnungsgestaltung mit mehreren tausend Euro Herstellungskosten genauso bewertet wie ein Eckventil für einen Geschirrspülanschluss oder eine günstige Spüle.

Insgesamt haben sich unsere Mieten 2019 um 3,4 % erhöht, wobei davon 1,9 Prozentpunkte auf die Neuvermietung entfallen. Rechnet man diese heraus, sieht man, dass sich unsere Bestandsmieten im Durchschnitt um moderate 1,5 % erhöht haben, inklusive Sanierungen.

Der Gewinn der Deutsche Wohnen setzt sich aus dem Ergebnis aus der Wohnungsbewirtschaftung, aber auch den Ergebnissen aus anderen Geschäftssegmenten zusammen. Einen besonders großen Einfluss auf die Höhe des Betriebsergebnisses hat die Neubewertung unserer Immobilien. Durch die hohe wirtschaftliche Dynamik und den großen Zuzug in die Metropolregionen steigt der Wert unserer Immobilien. Dies schlägt sich auch im Betriebsergebnis nieder und macht den Großteil des Ergebnisses aus.

Unser Geschäftsmodell kann nur nachhaltig und langfristig funktionieren. Die Dividendenrendite der Deutsche Wohnen liegt bei rund 2,5 %. Eine Dividendenrendite ist die auf den Durchschnittskurs der Aktie bezogene, prozentuale Ausschüttung für die Aktionäre. Mit dieser Rendite liegt die Deutsche Wohnen leicht unter dem Durchschnitt aller 30 DAX Unternehmen.

Nein, im Jahr 2019 hat die Deutsche Wohnen insgesamt rund 469 Mio. Euro  (45 Euro pro m²) in den Bestand investiert. Von den Gesamtinvestitionen in Instandhaltungen und Sanierungen entfielen rund 22 % auf Instandhaltungen, rund 29 % auf Maßnahmen im Rahmen eines Mieterwechsels, rund 35 % auf nicht umlagefähige Instandhaltungen im Rahmen von komplexen Sanierungsprojekten und rund 15 % auf umlagefähige Modernisierungsaufwendungen.

Insgesamt hat die Deutsche Wohnen allein in den vergangenen drei Jahren rund 1,2 Mrd. Euro in die Sanierung und den Erhalt ihres Gebäudebestandes investiert.

 

Die Deutsche Wohnen spekuliert nicht mit Wohnungen. Vielmehr sind wir an einer langfristigen Bewirtschaftung unserer Bestände interessiert. Deshalb halten wir unsere Immobilien im Zuge von Sanierungen technisch und energetisch auf einem zeitgemäßen Stand, statten sie marktüblich und generationengerecht aus und passen sie den neuen Anforderungen und Möglichkeiten im digitalen Bereich an.

Die Deutsche Wohnen ist mit rund 115.700 Mietwohnungen zwar das größte private Wohnungsunternehmen in Berlin, hat bei über 1,9 Millionen Wohnungen in der Stadt aber nur einen Marktanteil von ca. 6 %. Städtische Gesellschaften halten im Vergleich dazu zusammen mehr als 320.000 Wohnungen. Dies entspricht einem Anteil von ca. 17 %.

Im Falle einer Modernisierung können unsere Mieter natürlich einen finanziellen Härtefallantrag stellen, sollte die Modernisierungsumlage für sie nicht tragbar sein. Bereits im Rahmen des Ankündigungsschreibens weisen wir darauf auch proaktiv hin. Im Anschluss bestätigen wir dem Mieter, dass wir den Umstand bei uns vermerkt haben und unaufgefordert zum Zeitpunkt der Umlagenabrechnung auf ihn zukommen.

Für die Härtefallregelung setzt die Deutsche Wohnen die Bruttowarmmiete an. So stellen wir sicher, dass unsere Mieter nicht mehr als 30 % ihres Haushaltsnettoeinkommens aufgrund der Umlage der Modernisierungskosten für die Miete aufwenden müssen. Voraussetzung hierfür ist die fristgemäße Anzeige des Härtefalls und zum Zeitpunkt der Modernisierungsumlage ein entsprechender Nachweis über die Einkommenssituation (z. B. die Gehaltsabrechnung, Renten- und Bewilligungsbescheide usw.).

Wenn die eingereichten Unterlagen eine finanzielle Härte bestätigen, reduziert sich die Modernisierungsumlage entsprechend – bis hin zu einem kompletten Verzicht.

Im Jahr 2019 hat die Deutsche Wohnen für Instandhaltungen, Modernisierungen und Instandsetzungen insgesamt rund 469 Mio. Euro in den Bestand investiert. Der Großteil dieser Investitionen ist nicht umlagefähig. Diese tragen wir selbst.

Beispiel: In der Eisenbahnersiedlung in der Gallwitzallee (Berlin-Lankwitz) werden rund 70 % der Gesamtinvestitionen auf die Instandsetzung verwendet und deshalb ausschließlich von uns getragen. Die verbleibenden 30 % sind die Basis für die gesetzlich erlaubte Umlage – natürlich unter der Berücksichtigung individueller finanzieller Härtefallregelungen.

Ja, wir haben in unserem Bestand in 2019 rund 1.800 Wohnungen für Menschen mit sozialen Herausforderungen bereitgestellt, ein Großteil davon für geflüchtete Menschen. Das entspricht rund 3,5 % der jährlich neu vermieteten Wohnungen. Außerdem wurden im vergangenen Jahr auch rund 7 % der Gewerbeflächen in unserem Bestand an soziale Einrichtungen vermietet, häufig stark mietreduziert.

Beispiel: Die Deutsche Wohnen unterstützt seit vielen Jahren Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt geworden sind. Dabei arbeiten wir eng mit verschiedenen Frauenhäusern und Hilfsorganisationen zusammen und unterstützen mit Wohnraum. Seit vergangenem Jahr haben wir unser Engagement durch die Teilnahme am Projekt Housing First Berlin erweitert, welches obdachlosen Frauen die Möglichkeit gibt, über eine eigene Wohnung den Weg zurück ins Leben zu finden. Mittlerweile haben 30 ehemals obdachlose Frauen als Mieterinnen der Deutsche Wohnen eine eigene Wohnung.

Kundenservice für unsere Mieter

Teilen Sie uns Ihr Anliegen über folgende Kontaktwege mit.

Online über unser Kundenportal: kundenportal.deutsche-wohnen.com

Per E-Mail an kundenservice(at)deutsche-wohnen.com

Telefonisch unter +49 30 89786-0

Sprechzeiten:
montags bis donnerstags von 07:30 bis 17:30 Uhr
freitags von 07:30 bis 16:00 Uhr

Zum Kundenservice

Service für unsere Mietinteressenten