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Nein, die Deutsche Wohnen hat 2017 EUR 332 Millionen in ihre Bestände investiert. Davon wurden lediglich EUR 97 Millionen als Basis für die sogenannte Modernisierungsumlage in Betracht gezogen. Diese lag bei uns in den vergangenen Jahren bereits deutlich unter den gesetzlich zulässigen 11 Prozent. Somit hat die Deutsche Wohnen 2017 deutlich mehr Geld in Instandhaltung und Instandsetzung als in umlagefähige Modernisierungen investiert.

Die Deutsche Wohnen spekuliert nicht mit Wohnungen. Vielmehr sind wir an einer langfristigen Bewirtschaftung unserer Bestände interessiert. Deshalb halten wir unsere Immobilien im Zuge von Sanierungen technisch und energetisch auf einem zeitgemäßen Stand, statten sie marktüblich und generationengerecht aus und passen sie den neuen Anforderungen und Möglichkeiten im digitalen Bereich an.

Die Deutsche Wohnen ist mit rund 111.500 Mietwohnungen zwar das größte private Wohnungsunternehmen in Berlin, hat bei über 1,9 Millionen Wohnungen in der Stadt aber nur einen Marktanteil von ca. 6 Prozent. Städtische Gesellschaften halten im Vergleich dazu zusammen mehr als 320.000 Wohnungen. Dies entspricht einem Anteil von ca. 17 Prozent.

Im Falle einer Modernisierung können unsere Mieter natürlich einen finanziellen Härtefallantrag stellen, sollte die Modernisierungsumlage für sie nicht tragbar sein. Bereits im Rahmen des Ankündigungsschreibens weisen wir darauf auch proaktiv hin. Im Anschluss bestätigen wir dem Mieter, dass wir den Umstand bei uns vermerkt haben und unaufgefordert zum Zeitpunkt der Umlagenabrechnung auf ihn zukommen.

Für die Härtefallregelung setzt die Deutsche Wohnen die Bruttowarmmiete an. So stellen wir sicher, dass unsere Mieter nicht mehr als 30 Prozent ihres Haushaltsnettoeinkommens aufgrund der Umlage der Modernisierungskosten für die Miete aufwenden müssen. Voraussetzung hierfür ist die fristgemäße Anzeige des Härtefalls und zum Zeitpunkt der Modernisierungsumlage ein entsprechender Nachweis über die Einkommenssituation (z. B. die Gehaltsabrechnung, Renten- und Bewilligungsbescheide usw.).

Wenn die eingereichten Unterlagen eine finanzielle Härte bestätigen, reduziert sich die Modernisierungsumlage entsprechend – bis hin zu einem kompletten Verzicht.

Im Jahr 2017 hat die Deutsche Wohnen für Instandhaltungen, Modernisierungen und Instandsetzungen insgesamt rund EUR 332 Millionen in den Bestand investiert. Der Großteil dieser Investitionen ist nicht umlagefähig. Diese tragen wir selbst.

Beispiel: In der Eisenbahnersiedlung in der Gallwitzallee (Berlin-Lankwitz) werden rund 70 Prozent der Gesamtinvestitionen auf die Instandsetzung verwendet und deshalb ausschließlich von uns getragen. Die verbleibenden 30 Prozent sind die Basis für die gesetzlich erlaubte Umlage – natürlich unter der Berücksichtigung individueller finanzieller Härtefallregelungen.

Die Deutsche Wohnen hat allein im Jahr 2018 Grunderwerbsteuer in Höhe von knapp EUR 100 Millionen gezahlt.

Ja, die Deutsche Wohnen hat 2018 knapp 5 Prozent aller Neuvermietungen für Menschen in sozial schwierigen Situationen zur Verfügung gestellt.

Beispiel: Die Deutsche Wohnen arbeitet seit mehreren Jahren mit dem Verein hestia e. V. zusammen und stellt Frauen, die von Gewalt betroffen sind, dringend benötigten Wohnraum zur Verfügung. Allein im Jahr 2018 waren es 20 Wohnungen.