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12.10.2018

Intelligentes Wohnen

Welche Wohnung ist die passende für mich? Bei der Antwort auf diese Frage werden künftig immer häufiger nicht nur Lage, Preis und Grundriss eine Rolle spielen, sondern auch die digitale Ausstattung einer Immobilie. Eine neue Studie des Branchenverbandes ZIA zeigt, dass dabei vor allem drei Dinge den Kunden wichtig sind: die Qualität der Datenanschlüsse – vor allem für Internet und Telefon –, Mieter-Apps und -Portale sowie Smart-Home-Lösungen.

Auf der Expo Real drehten sich zahlreiche Vorträge und Panels zudem um folgende Entwicklungen:

  • Predictive Maintenance: Schäden am Haus treten sowohl durch Verschleiß als auch durch externe Einflüsse auf. Bricht ein Rohr, bemerkt man das fast immer erst, wenn sich die erste Pfütze bildet. In Zukunft hingegen können wir unser Haus fragen, wo sich ein Problem anbahnt oder bald auftreten wird. „Predictive Maintenance“ heißt dieser Ansatz – auf deutsch „vorausschauende Instandhaltung“. Sensoren und Apps zeigen uns, wie dicht Wasserrohre noch sind oder ob der Sturm der Nacht Schäden hinterlassen hat, die bald kritisch werden – beispielsweise, weil sich Dachschindeln gelockert haben. Chatbots und künstliche Intelligenz helfen hier ebenfalls. Heute noch unvorstellbar, künftig aber vielleicht ganz normal: dass Ihr Haus Ihnen von sich aus sagt, wie es ihm heute geht.
  • „Doktor Haus“: Um Ihren Gesundheitszustand zu checken, müssen Sie in Zukunft Ihre Wohnung immer seltener verlassen. Es reicht schon, wenn Sie in einen anderen Raum gehen. In der Tür verbaute Sensoren könnten Sie durchleuchten und Ihnen über eine Smartphone-App Rückmeldung geben. Vor allem älteren Menschen erspart dies viele mühsame Wege. Wie bei allen Big-Data-Trends ist natürlich auch der Datenschutz hier ein wichtiges Thema.
  • Digitale Anbindung: Ihr Haus wird in Zukunft nicht nur den automatischen Rasenmäher losschicken, durchlüften oder für die richtige Temperatur sorgen. Echtzeitdaten machen es möglich, dass von Drohnen gebrachte Lieferungen genau dort landen, wo sie es auch sollen. Etwa wenn Sie zum Grillfest noch etwas nachbestellen – und es dann direkt auf den Balkon abgestellt bekommen. Oder Sie müssen gar nicht mehr einkaufen, denn 3D-Drucker fertigen Ihnen das gewünschte Produkt einfach direkt zuhause.

Virtuelle Realität

Vor allem der Aspekt der „Digital Twins“ (deutsch: Digitale Zwillinge) von Immobilien war ein großes Thema auf der Messe. Virtual-Reality-Modelle helfen Bauherren bei der Planung, aber auch Interessenten, die ihre zukünftige Wohnung einrichten wollen: Sie setzen eine VR-Brille auf und können – rein virtuell – schon die Bodenbeläge auswählen oder die passende Küche „einbauen“. Auch Handwerkern macht VR-Technologie das Leben einfacher: Sie haben die Möglichkeit, sich für Ausbauten oder Reparaturen ein Bild von einem Objekt zu machen, ohne hinfahren zu müssen.

Roboter, die Häuser bauen

Automatisierung beim Bauen war eines der großen Themen. Roboter sind jetzt schon in der Lage, ein Einfamilienhaus aus 15.000 Backsteinen innerhalb von zwei Tagen aufzustellen. Auch wir wollen moderne Technologie in Zukunft nutzen, um für unsere Kunden weiterhin Wohnungen von höchster Qualität zu bauen – individuell an ihre Bedürfnisse angepasst.

Angesichts des anhaltenden Baubooms in Deutschland und der eher noch steigenden Investitionen in Immobilien ist es unser Ziel, vielen wohnungssuchenden Menschen ein Zuhause zu geben. Ein Beispiel dafür ist das Quartier Krampnitz in Potsdam, bei dem wir den Bau von 1.400 Wohnungen planen.

Innovative Formen des Wohnens

Das große Thema heißt hier „Co-living“. Das bedeutet, dass man nicht nur als Student auf das bewährte WG-Konzept zurückgreift, um sich in immer dichter besiedelten Städten eine Wohnung leisten zu können. Auch für ältere Menschen, die alleine leben müssen, aber eigentlich nicht wollen, kann dies eine Alternative sein. Der Sharing-Gedanke, der bei Autos oder Fahrrädern schon länger in den Alltag eingezogen ist, wird aufs Wohnen übertragen.

Neue Raumkonzepte

Die Wohnung der Zukunft wird größer und kleiner gleichermaßen. Was wie ein Widerspruch klingt, ist eine Anpassung an die Notwendigkeiten unserer Zeit. Während für Singles in Großstädten der eigene Wohnraum schrumpft, wächst der mit anderen Bewohnern des Hauses geteilte Platz: Küche, (Shared) Home-Offices oder Bereiche für Fitness und Wellness werden zu gemeinsam genutzten Plätzen. Gleichzeitig verschiebt sich die Bedeutung verschiedener Räume, so der Tenor auf der Expo Real: Das Bad kann verschiedene Funktionen für Gesundheit, Unterhaltung und Entspannung gleichermaßen übernehmen, während das Schlafzimmer zum Rückzugsort wird – auch vor der allgegenwärtigen Digitalisierung.

Im Bereich Wohnen im Wandel auf unserer Website erfahren Sie mehr über neue Wohntrends und Zukunftsprojekte der Deutsche Wohnen.