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Interview mit Michael Zahn, CEO

Herr Zahn, die Deutsche Wohnen hat sich mit ISARIA eine Plattform für deutschlandweite Projektentwicklung gesichert. Warum?

Die Versorgung mit bezahlbarem und gutem Wohnraum ist schlichtweg die „soziale Frage“ unserer Zeit. Viele Leute sprechen über dieses Problem – wir, die Deutsche Wohnen, handeln auch. Unser erster Schritt war unser Mieterversprechen. Doch angemessene Mieten sind nur ein Teil der Lösung. Noch wichtiger ist in diesen Zeiten: Bauen! Deshalb gehen wir jetzt den zweiten Schritt. Wir wollen uns künftig noch stärker auf den Neubau fokussieren. Genau hier liegt die Stärke der ISARIA Plattform und ihrer Mitarbeiter. Sie ist einer der spannendsten und erfolgreichsten Projektentwickler im deutschen Wohnungsbau.

ISARIA ist darüber hinaus ein Vorreiter in der nachhaltigen Projektentwicklung – mit einem beeindruckenden „Track-Record“. In zahlreichen Projekten hat ISARIA gezeigt, wie brachliegenden Flächen wirtschaftlich und ökologisch nachhaltig in innovativen Wohnraum umgewandelt werden können.

Die Deutsche Wohnen will sich also noch stärker auf den Neubau konzentrieren. Was bedeutet das konkret?

Neubau ist schon heute eine Kernkompetenz von uns. Mit der Übernahme von ISARIA stärken wir diese Säule noch einmal deutlich. Die Deutsche Wohnen plant in den kommenden zehn Jahren über 3 Mrd. Euro in den Neubau von Wohn-, Pflege- und Büroimmobilien zu investieren. Unter dem Dach der Deutsche Wohnen entsteht so künftig eine der großen deutschen Plattformen für nachhaltige Projektentwicklung von ganzheitlichen Quartieren in Metropolregionen.

Verschiebt sich durch die Übernahme der geografische Fokus der Deutsche Wohnen?

Wir konzentrieren uns auch in Zukunft auf wachsende Metropolregionen. Neben unserem Kerngebiet Berlin sind das Dresden & Leipzig, Frankfurt und Hamburg. Dank der ISARIA Plattform erhalten wir jetzt aber auch Zugang zu spannenden Zukunftsprojekten in Süddeutschland – etwa im Großraum München oder Stuttgart.

Das Projektgeschäft werden wir zukünftig auch aus Hamburg und München steuern. Wir verstärken damit unsere Präsenz in ganz Deutschland.

Was bedeutet die Übernahme für die Strategie der Deutsche Wohnen insgesamt?

Wir bleiben unserer erfolgreichen Strategie treu. Die Plattform „Wohnen“ bleibt unser Kerngeschäft. Das Volumen bei der Bewirtschaftung und Entwicklung des Bestands liegt bei rund 23 Mrd. Euro.

Daneben stellen wir die Plattformen „Pflege“ mit einem aktuellen Volumen von 1,3 Mrd. Euro und die Plattform „Neubau“. Hier gehen wir jetzt den nächsten Schritt in unserer Entwicklung und bauen unsere Kernkompetenz in diesem Bereich weiter aus. Und wir haben noch mehr vor – wir bleiben optimistisch, auch wenn die Zeiten schwierig sind.

Kennzahlen der Transaktion im Überblick

Mrd. Euro für Neubau
Wohnungen und Büros in Planung
Prozent der Mitarbeiter werden übernommen

Henrik Thomsen, CDO

„Wir wollen weiteren Neubau schaffen. An der Seite der Kommunen stellen wir uns dieser Verantwortung und wollen als starker Partner urbane und nachhaltige Quartiere mit hoher Lebensqualität entwickeln. Dies ist ein erster Schritt, weitere werden folgen.“

Unsere Bestände und Neubauprojekte

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