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Die Wurzeln der Deutsche Wohnen reichen bis in die 1920er-Jahre zurück: 1924 wurde die GEHAG (Gemeinnützige Heimstätten-, Spar- und Bau-Aktiengesellschaft) gegründet, die zu den traditionsreichsten Wohnungsgesellschaften Deutschlands zählte. Mit ihren richtungsweisenden Wohnbauten und Siedlungsprojekten schrieb die GEHAG ein wichtiges Kapitel in der Sozial- und Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts. Von den heute über 100.000 Wohneinheiten des Unternehmens in Berlin steht ein großer Teil unter Denkmalschutz.

2007 fand der Zusammenschluss der GEHAG und der Deutsche Wohnen AG statt. Die Deutsche Wohnen AG wurde 1998 als Tochtergesellschaft der Deutschen Bank in Frankfurt a. M. gegründet und bündelte die Wohnungsimmobilien der Bank. Das Unternehmen besaß anfangs größtenteils Wohnungsbestände im Rhein-Main-Gebiet und in Rheinland-Pfalz.

Seit 1999 ist die Deutsche Wohnen AG (seit Juli 2017 Deutsche Wohnen SE) ein börsennotiertes Unternehmen.

Seit dem Jahr 2008 befinden sich vier Siedlungen der Deutsche Wohnen als wichtige Stätten der Berliner Moderne auf der UNESCO-Welterbeliste: die Hufeisensiedlung Britz, die Weiße Stadt, die Wohnstadt Carl Legien sowie die Ringsiedlung Siemensstadt. Architekten der Klassischen Moderne reagierten mit diesen Siedlungen in Berlin in den 1920er-Jahren auf höchstem architektonischem Niveau auf die Wohnungsnot nach dem Ersten Weltkrieg.

Ein weiterer wichtiger Meilenstein in der neueren Historie war im Jahr 2010 der Aufstieg der Deutsche Wohnen-Gruppe in den MDAX. 2012 übernahm die Deutsche Wohnen das 24.000 Wohneinheiten umfassende BauBeCon-Portfolio und erschloss sich damit neue Kernregionen in Niedersachsen und Mitteldeutschland.

Ende 2013 übernahm die Deutsche Wohnen AG die GSW Immobilien AG mit ihren rund 60.000 Wohneinheiten. Die GSW wurde wie die GEHAG 1924 als städtische „Wohnungsfürsorgegesellschaft Berlin mbH“ gegründet und blickt damit ebenfalls auf über 90 Jahre Erfahrung in der Immobilienbewirtschaftung zurück. Auch an anderer Stelle setzte die Deutsche Wohnen auf Expansion: Nach Jahren realisierte das Unternehmen 2015 wieder ein Neubauprojekt – in Potsdam-Babelsberg entstanden 91 Mietwohnungen und zwölf Reihenhäuser, die als Nachverdichtung eine bereits bestehende Eisenbahnersiedlung aus dem Jahr 1928 sinnvoll ergänzen.

2016 stärkte die Deutsche Wohnen den internen Wachstumskurs durch Modernisierung, Nachverdichtung und Neubau mit einem 1,5 Milliarden Euro schweren Investitionsprogramm. Gleichzeitig wurden auch die Bereiche Pflege und Betreutes Wohnen durch gezielte Zukäufe und Neubau gestärkt. 2017 verlegte die Deutsche Wohnen ihren Firmensitz von Frankfurt a. M. nach Berlin, wo bereits die Hauptniederlassung lag. Im gleichen Jahr fand auch die Umwandlung der Deutsche Wohnen AG in eine Europäische Gesellschaft statt, sie firmiert seitdem als Deutsche Wohnen SE.

Zu unserem Faktenblatt Historie

Die wichtigsten Meilensteine unserer Unternehmensgeschichte

GEHAG (Berlin)

1924 Gründung GEHAG in Berlin
1925 Beginn Moderner Siedlungsbau

 

1930

Fertigstellung weltberühmte Hufeisensiedlung

 

GEHAG
(Berlin)

DEUTSCHE WOHNEN
(Frankfurt am Main)

1998 Privatisierung Aufnahme operative Geschäftstätigkeit
1999   Börsengang
     
2006 Beendigung Beherrschungsvertrag Deutsche Bank Erwerb Eisenbahn-Siedlungs-Gesellschaft und Fortimo GmbH

 

2007

Zusammenschluss GEHAG und Deutsche Wohnen

2008 Aufnahme Deutsche Wohnen Siedlungen in die UNESCO-Welterbeliste
2010 Aufstieg in den MDAX
2012 Erwerb der BauBeCon Bestände
2013 Übernahme GSW Immobilien AG (Berlin)
2014 90 Jahre GEHAG

 

2015

Beginn Neubau nach fast 20 Jahren in Babelsberg-Potsdam und Auszeichnung mit dem Deutschen Bauherrenpreis Modernisierung für die Eisenbahnersiedlung Elstal.

2016 Gescheitertes Übernahmeangebot durch die Vonovia SE
2016 Beginn Investitionsprogramm Capex/ Neubau
2017 Umfirmierung in Deutsche Wohnen SE, Berlin

 

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