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Die Wurzeln der Deutsche Wohnen reichen bis in die 1920er-Jahre zurück: 1924 wird die GEHAG (Gemeinnützige Heimstätten-, Spar- und Bau-Aktiengesellschaft) gegründet, die zu den traditionsreichsten Wohnungsgesellschaften Deutschlands zählt. Mit ihren richtungsweisenden Wohnbauten und Siedlungsprojekten schreibt die GEHAG ein wichtiges Kapitel in der Sozial- und Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts. Von den heute über 100.000 Wohneinheiten des Unternehmens in Berlin steht ein großer Teil unter Denkmalschutz.

Die Deutsche Wohnen AG wird 1998 als Tochtergesellschaft der Deutschen Bank in Frankfurt a. M. gegründet und bündelt die Wohnungsimmobilien der Bank. Das Unternehmen besitzt anfangs größtenteils Wohnungsbestände im Rhein-Main-Gebiet und in Rheinland-Pfalz. Im Jahr 1999 geht die Deutsche Wohnen AG an die Börse.

2007 schließen sich die GEHAG und die Deutsche Wohnen AG zusammen.

Seit 2008 befinden sich vier Siedlungen der Deutsche Wohnen als wichtige Stätten der Berliner Moderne auf der UNESCO-Welterbeliste: die Hufeisensiedlung Britz, die Weiße Stadt, die Wohnstadt Carl Legien sowie die Ringsiedlung Siemensstadt. Die Siedlungen zeichnen sich international nicht nur durch ihre große Bedeutung, sondern auch durch ihren guten Erhaltungszustand aus. Architekten der Klassischen Moderne reagieren mit diesen Siedlungen in Berlin in den 1920er-Jahren auf höchstem architektonischem Niveau auf die Wohnungsnot nach dem Ersten Weltkrieg.

Ein weiterer wichtiger Meilenstein in der neueren Historie ist 2010 der Aufstieg der Deutsche Wohnen-Gruppe in den MDAX.

2012 übernimmt die Deutsche Wohnen das 24.000 Wohneinheiten umfassende BauBeCon-Portfolio und erschließt sich damit neue Kernregionen in Niedersachsen und Mitteldeutschland.

Ende 2013 übernimmt die Deutsche Wohnen AG die GSW Immobilien AG mit ihren rund 60.000 Wohneinheiten und wird damit zu einem der größten Vermieter in der Hauptstadt. Die GSW – wie die GEHAG 1924 als städtische „Wohnungsfürsorgegesellschaft Berlin mbH“ gegründet – blickt ebenfalls auf über 90 Jahre Erfahrung in der Immobilienbewirtschaftung zurück.

Auch an anderer Stelle setzt die Deutsche Wohnen auf Expansion: Nach Jahren realisiert das Unternehmen 2015 wieder ein Neubauprojekt – in Potsdam-Babelsberg entstehen 91 Mietwohnungen und zwölf Reihenhäuser, die als Nachverdichtung eine bereits bestehende Eisenbahnersiedlung aus dem Jahr 1928 ergänzen.

Im Jahr 2016 startet das Unternehmen Vonovia SE ein Übernahmeangebot an die Aktionäre der Deutsche Wohnen AG. Dieses feindliche Angebot scheitert. Die Mindestannahmeschwelle von 50 % des Aktienkapitals wird deutlich verfehlt.

Ebenfalls im Jahr 2016 stärkt die Deutsche Wohnen den internen Wachstumskurs durch Modernisierung, Nachverdichtung und Neubau mit einem 1,5 Milliarden Euro schweren Investitionsprogramm. Gleichzeitig werden auch die Bereiche Pflege und Betreutes Wohnen durch gezielte Zukäufe und Neubau gestärkt.

2017 verlegt die Deutsche Wohnen ihren Firmensitz von Frankfurt a. M. nach Berlin, wo sich bereits die Hauptniederlassung befindet. Im gleichen Jahr findet auch die Umwandlung der Deutsche Wohnen AG in eine Europäische Gesellschaft statt, sie firmiert seitdem als Deutsche Wohnen SE.

In den folgenden Jahren liegt der Fokus darauf, die Deutsche Wohnen zukunftsfähig zu gestalten. Die Übernahme der GETEC media GmbH (heute SYNVIA media GmbH) im Jahr 2018, die auf hochmoderne Telekommunikationsdienstleistungen spezialisiert ist und Produktlösungen im Bereich intelligenter Gebäudevernetzung entwickelt, ist ein wichtiger Schritt in der Digitalisierungsstrategie der Deutsche Wohnen. Gleichzeitig werden im Sinne einer höheren Servicequalität für die Mieter Prozesse optimiert und Aufgaben zentralisiert.

Im Juli 2019 veröffentlicht die Deutsche Wohnen ein Mieterversprechen. Darin verpflichtet sie sich, jede vierte Wohnung an Personen mit Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein (WBS) zu vermieten und Mietanpassungen nach Mietspiegel sowie nach Modernisierung an der individuellen Lebens- und Einkommenssituation der Mieterinnen und Mieter auszurichten und wenn nötig zu begrenzen.

Anfang 2020 feiert das Unternehmen in Leipzig die Fertigstellung eines weiteren Neubaus und verstärkt mit dem Erwerb der ISARIA München Projektentwicklungs GmbH noch einmal deutlich seine Kompetenz in diesem Bereich. Mehr als 5 Mrd. Euro will die Deutsche Wohnen in den nächsten Jahren in den Neubau und in die nachhaltige Quartiersentwicklung investieren.

21 Jahre nach ihrem Börsengang steigt die Deutsche Wohnen im Juni 2020 in den deutschen Leitindex DAX auf.

Die wichtigsten Meilensteine unserer Unternehmensgeschichte

GEHAG (Berlin)

1924 Gründung GEHAG in Berlin
1925 Beginn Moderner Siedlungsbau

 

1930

Fertigstellung weltberühmte Hufeisensiedlung

GEHAG (Berlin)

DEUTSCHE WOHNEN
(Frankfurt am Main)

1998 Privatisierung Aufnahme operative Geschäftstätigkeit
1999   Börsengang
     
2006 Erwerb Eisenbahn-Siedlungs-Gesellschaft und Fortimo GmbH Beendigung Beherrschungsvertrag Deutsche Bank

 

2007

Zusammenschluss GEHAG und Deutsche Wohnen

2008 Aufnahme Deutsche Wohnen Siedlungen in die UNESCO-Welterbeliste
2010 Aufstieg in den MDAX
2012 Erwerb der BauBeCon-Bestände
2013 Übernahme GSW Immobilien AG (Berlin)
2014 90 Jahre GEHAG

 

2015

Beginn Neubau nach fast 20 Jahren in Potsdam-Babelsberg. Auszeichnung des Bauprojekts von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) mit dem Zertifikat „Gold“.

2016 Beginn Investitionsprogramm Capex/Neubau
2017 Umfirmierung in Deutsche Wohnen SE, Verlegung des Firmensitzes nach Berlin
2018 Übernahme GETEC media GmbH (heute: SYNVIA media GmbH)
2019 Übernahme PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG GMBH
  Freiwillige Selbstverpflichtung „Versprechen an unsere Mieter“
2020 Stärkung des Neubaubereichs: Übernahme der ISARIA München Projektentwicklungs GmbH
  Aufstieg in den deutschen Leitindex DAX

 

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