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„Wir möchten, dass unsere Mieter:Innen bei uns sicher leben können. Die Wohnung soll ein Rückzugsort sein. Das ist leider nicht immer der Fall und daher möchten wir in Not geratenen Menschen ganz konkrete und individuelle Hilfsangebote machen. Wir engagieren uns hier bereits seit längerem in verschiedenen Projekten – so auch in dem Projekt §25/11. Hier wird ein leicht zugängliches Angebot für Betroffene geschaffen, sich Hilfe zu holen. Dies ist gerade in der Weihnachtszeit, die in diesem Jahr der Corona-Pandemie besonders herausfordernd ist, eine gute und notwendige Initiative,“ so Juliane Kieslinger, Leiterin Unternehmenskommunikation der Deutsche Wohnen SE.

Die Idee und kreative Umsetzung dazu kommt von der Berliner Agenturgruppe PEIX. „Dort, wo häusliche Gewalt stattfindet, wollen wir hin und Hilfen aufzeigen. Hierzu Vermieter*innen mit ins Boot zu holen, ist ein effektiver Ansatz zur Sensibilisierung des Themas. Wir holen damit das Thema häusliche Gewalt aus einer Tabuzone,“ so Patrick Held, Chief Creative Officer, PEIX Health Group.

„Jeden Tag blicken die Mieter*innen im Vorbeigehen auf die Schaukästen. Betroffene oder auch Unterstützer*innen finden dann bereits im Hauseingang die lebenswichtigen Telefonnummern zum Hilfeangebot des SkF. Betroffene sehen, dass es ein bekanntes Problem ist und sie nicht alleine sind. Die Scham wird geringer,“ so Elke Ihrlich, Bereichsleitung und zuständig für den Antigewaltbereich des SkF. „Die Frauen müssen nicht mehr heimlich und ängstlich im Internet recherchieren,“ so Ihrlich weiter.

„Häusliche Gewalt geht uns alle an! Mit der Istanbul-Konvention haben wir uns verpflichtet, umfassende Präventionsmaßnahmen zu fördern, aktiv den Opferschutz auszubauen und die Strafverfolgung zu schärfen.

Ich begrüße die Kampagne "§25/11 - Ein Haus ohne häusliche Gewalt" außerordentlich. Zeigt sie doch, dass Gewalt keine Privatsache ist. Jede* und Jeder* zeigt Gesicht und Haltung. Wir versprechen uns als Nachbarschaft: ‚Du bist nicht alleine, es gibt Hilfe und Unterstützung‘,“ erklärt Mechthild Rawert (SPD), Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz.

Als einer der großen privaten Vermieter in Deutschland übernimmt die Deutsche Wohnen soziale Verantwortung. Seit Jahren engagiert sich das Unternehmen im Kampf gegen häusliche Gewalt und unterstützt Frauen und Kinder, die aus häuslichen Gewaltsituationen in Frauenhäuser fliehen mussten. In diesem Rahmen kooperiert die Deutsche Wohnen mit verschiedenen Trägern, die sich für Frauen in Not einsetzen. Seit 2013 unterstützt das Unternehmen durch das Bereitstellen von Wohnraum unter anderem den Berliner Verein Hestia e.V., der gewaltbetroffenen Frauen und deren Kindern bei der Suche nach einem Zuhause hilft. In diesem Jahr wurde die Deutsche Wohnen zudem Partner der Initiative #sicherheim, die das Tabuthema „Häusliche Gewalt an Frauen“ in die Öffentlichkeit trägt.

Zudem arbeitet die Deutsche Wohnen bereits seit 2019 mit dem Sozialdienst katholischer Frauen e.V. (SkF) zusammen und engagiert sich im Projekt „Housing First für Frauen“, das obdachlosen Frauen ein sicheres und gewaltfreies Leben in den eigenen vier Wänden ermöglicht. Hier konnten im ersten Jahr der Kooperation bereits rund 20 Wohnungen zur Verfügung gestellt werden.

 

Die Deutsche Wohnen

Die Deutsche Wohnen ist eine der führenden börsennotierten Immobiliengesellschaften in Europa. Der operative Schwerpunkt des Unternehmens liegt auf der Bewirtschaftung des eigenen Wohnimmobilienbestandes in dynamischen Metropolregionen und Ballungszentren Deutschlands. Die Deutsche Wohnen sieht sich in der gesellschaftlichen Verantwortung und Pflicht, lebenswerten und bezahlbaren Wohnraum in lebendigen Quartieren zu erhalten und neu zu entwickeln. Der Bestand umfasste zum 30. September 2020 insgesamt rund 165.700 Einheiten, davon 162.700 Wohneinheiten und 3.000 Gewerbeeinheiten. Die Deutsche Wohnen ist im DAX der Deutschen Börse gelistet und wird zudem in den wesentlichen Indizes EPRA/NAREIT, STOXX Europe 600, GPR 250 und DAX 50 ESG geführt.

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Laura Kruß
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