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Gedenktafel für Fritz Storch, Mengerzeile 8, Berlin Treptow-Köpenick / © MEMORIAL Deutschland

Die dort heute feierlich angebrachte Plakette erinnert künftig an den letzten Wohnort von Fritz Storch, der 1951 von DDR-Behörden verhaftet und kurze Zeit später in Moskau erschossen wurde. Die Deutsche Wohnen, zu dessen Bestand die Mengerzeile 8 gehört, unterstützt das Anliegen der Stiftung.

Fritz Storch war Direktor des Reichsbahnfernmeldewerks in Oberschöneweide. Er wurde im Januar 1951 durch das Ministerium für Staatssicherheit verhaftet und in die Sowjetunion verschleppt, wo er wenige Monate später erschossen wurde. Gegen ihn wurde unter anderem der Vorwurf erhoben, sich abfällig über das SED-Regime geäußert zu haben. 1999 wurde er offiziell rehabilitiert.

Die Stiftung „Die Letzte Adresse“ markiert seit 2015 in Kooperation mit Organisationen des Memorialnetzwerks in Russland und anderen Ländern des ehemaligen sowjetischen Einflussgebiets die letzten Wohnorte von Opfern des stalinistischen Terrors in der Sowjetunion mit kleinen Metalltafeln, auf denen die Namen und wichtigsten Lebensdaten der Betroffenen festgehalten sind. Inzwischen hängen über 800 Tafeln an Häusern in Russland, Tschechien, Moldau, Georgien, der Ukraine und in Deutschland. Erinnert wird an Personen, die auf Grundlage willkürlicher Anschuldigungen von sowjetischen Staatsorganen verhaftet und verurteilt wurden, die erschossen wurden oder in der Haft umkamen und deren Unschuld im Rahmen eines Rehabilitationsverfahrens bestätigt wurde.

Die Deutsche Wohnen

Die Deutsche Wohnen ist eine der führenden börsennotierten Immobiliengesellschaften in Europa und Teil des Vonovia Konzerns. Der operative Schwerpunkt des Unternehmens liegt auf der Bewirtschaftung des eigenen Wohnimmobilienbestandes in dynamischen Metropolregionen und Ballungszentren Deutschlands. Die Deutsche Wohnen sieht sich in der gesellschaftlichen Verantwortung und Pflicht, lebenswerten und bezahlbaren Wohnraum in lebendigen Quartieren zu erhalten und neu zu entwickeln. Der Bestand umfasste zum 31. März 2022 insgesamt rund 143.200 Einheiten, davon rund 140.600 Wohneinheiten und rund 2.600 Gewerbeeinheiten.

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