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Wegweisende Architektur

Die Hufeisensiedlung in Neukölln, die Weiße Stadt in Reinickendorf, die Wohnstadt Carl Legien in Pankow und die Ringsiedlung Siemensstadt im Bezirk Spandau – die vier UNESCO-Siedlungen im Bestand der Deutsche Wohnen gelten als architektonisch und stadtplanerisch mustergültig und prägend. Architekten der klassischen Moderne wie Bruno Taut, Walter Gropius, Otto Bartning oder Hugo Häring gaben mit ihnen auf höchstem architektonischen Niveau Antworten auf die Wohnungsnot nach dem Ersten Weltkrieg. Sie schufen moderne, bezahlbare Wohnungen mit Küchen, Bädern und Balkonen, Reihenhäuser mit eigenen Gärten, Mehrfamilienhäuser, die auf dunkle Hinterhöfe und Seitenflügel verzichteten und stattdessen Licht, Luft und Sonne boten.

Interessiert?

Wie wohnt es sich in einer Welterbestätte? Lernen Sie unsere UNESCO-Siedlungen und die Menschen, die dort leben, kennen. Nehmen Sie an einer Führung teil oder besuchen Sie unsere Info Stationen in der Hufeisensiedlung und in der Ringsiedlung Siemensstadt.

Info Stationen Berliner Moderne

Hier geht es direkt zu den Führungen

Zusammen mit der Gartenstadt Falkenberg in Bohnsdorf (Berlin Treptow-Köpenick) und der Siedlung Schillerpark im Wedding (Berlin Mitte) zeigen die UNESCO-Siedlungen qualitätsvolle Baukunst, eine Formensprache, Wohnungsgrundrisse und städtebauliche Figuren, die wegweisend für das ganze 20. Jahrhundert wurden. Dabei markierten die Planung und der Bau der Siedlungen einen Strukturwandel im Wohnungswesen, wie er in dieser Form nur unter den besonderen politischen und gesellschaftlichen Bedingungen der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg möglich war. Als Gegenmodell zur privatwirtschaftlichen Bauspekulation mit ihren Mietskasernen sollten sie eine neue Architektur für eine neue Gesellschaft verwirklichen.

Ein gebautes Versprechen (Kurzversion)

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Zum zehnjährigen Jubiläum der Auszeichnung der insgesamt sechs Siedlungen der Berliner Moderne als UNESCO-Welterbe hat die Deutsche Wohnen 2018 einen Film zur Architekturhistorie der wegweisenden Quartiere erstellen lassen.

Aufgabe Denkmalschutz: Wandel und Bewahren

Als das Welterbe-Komitee im Juli 2008 entschied, die vorgeschlagenen Berliner Wohnsiedlungen als Weltkulturerbe anzuerkennen, geschah dies aufgrund ihrer herausragenden Bedeutung für Städtebau und Architektur des 20. Jahrhunderts. Ebenso spielte ihr sozialer Anspruch eine Rolle, die Wohn- und Lebensbedingungen in der Metropole zu verbessern. Und es entsprach der UNESCO-Strategie, verstärkt Stätten der Moderne zu schützen. Die Siedlungen überzeugten dabei nicht nur durch ihre große internationale Bedeutung, sondern auch durch ihren guten Erhaltungszustand. Diesen zu bewahren, dabei Altes zu erhalten und trotzdem modernes Wohnen zu ermöglichen – das hat sich die Deutsche Wohnen zum Ziel gesetzt. In der Sanierung denkmalgeschützter Objekte haben wir umfassende und langjährige Erfahrung: In unserem Besitz befinden sich insgesamt rund 30.000 denkmalgeschützte Einheiten.

Mit der denkmalgerechten Sanierung unserer UNESCO-Welterbe-Siedlungen von 2009 bis 2013 wurde u. a. die charakteristische Farbigkeit der Siedlungen wiederhergestellt. Daneben wurden im Sinne von mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit unter anderem die Gebäudehüllen energetisch erneuert sowie Dachgeschoss- und Kellerdecken wärmegedämmt. Auch Gärten und Grünflächen wurden nach gartenpflegerischen Grundsätzen instandgesetzt. In die Sanierung der Siedlungen haben wir bis 2013 rund 41 Millionen Euro investiert.

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