V.l.n.r.: Dimitri Suchin (Vorsitzender der Scharoun-Gesellschaft e.V.) und Janina Kaden (Bewirtschafterin bei Deutsche Wohnen)
Gespräch über Architektur und Verantwortung
Im Scharoun-Atelier entwickelte sich aus der Spendenübergabe ein intensiver Austausch mit Dimitri Suchin, dem Vorsitzenden des Vereins. Der Fokus lag auf Hans Scharouns Ideen, seinen Vorstellungen vom Wohnen und der Frage, was Denkmalschutz heute leisten muss. Dabei ging es um Licht, Luft, Grün und eine Architektur, die immer vom Menschen aus gedacht wird, aber auch um moderne Anforderungen an Wohnen, Sicherheit und Instandhaltung. Gerade diese Verbindung machte den Termin besonders: Geschichte wurde nicht nur gezeigt, sondern zum Ausgangspunkt für die Frage, wie ein Denkmal im Alltag lebendig bleiben kann, ohne seinen besonderen Charakter zu verlieren.
Unterstützung für lebendige Baukultur
Die Arbeit der Scharoun-Gesellschaft trägt dazu bei, das architektonische Erbe am Heilmannring zu bewahren und den Blick für seine Bedeutung bis heute zu schärfen. „Der Austausch im Atelier hat gezeigt, wie aktuell die Fragen rund um Denkmalschutz und gutes Wohnen sind. Genau deshalb ist es so wichtig, dieses besondere Erbe nicht nur zu erhalten, sondern auch lebendig weiterzudenken“, sagt Janina Kaden, Bewirtschafterin bei Deutsche Wohnen. So wurde aus der Spendenübergabe ein Gespräch darüber, dass Bewahren nicht Stillstand bedeutet, sondern Verantwortung für die Zukunft.
Bild: Deutsche Wohnen / Offenblende